Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz Onlineprüfung für alle

Autor / Redakteur: Doris Pfaff-Manhold / Doris Pfaff

Hans Werner Norren führt von Beginn an als Präsident die Geschicke des Landesverbands Rheinland-Pfalz. Vieles hat er erreicht, aber die Herausforderungen der Zukunft sind nicht ohne. Die will er weiter ambitioniert anpacken.

(Bild: ZDK)

Redaktion: Wie erleben Sie als Präsident das Kfz-Gewerbe in der Coronakrise?

Hans Werner Norren: Die Betriebe haben wegen Lieferengpässen Probleme mit den Herstellern, und sie leiden immer wieder darunter, dass Mitarbeiter in Quarantäne müssen. Bei manchen läuft es gut, andere schreiben rote Zahlen. Aufzuholen sind die Ausfälle des Lockdowns in vielen Fällen nicht mehr. Wem es schon vor der Krise schlecht ging, der hat jetzt erst recht Probleme.

Welche besonderen Herausforderungen gilt es nun zu meistern?

Die Betriebe müssen täglich motiviert werden, damit sie jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Neben der Coronakrise ist für sie die Umstellung auf die zunehmende E-Mobilität eine Herausforderung, finanziell wie technisch. Allein die enormen Kosten für die Ladeinfrastruktur sind für manche nicht zu stemmen. Dann ist die Verhandlung unseres Landesverbands mit der Gewerkschaft über einen neuen Manteltarifvertrag eine große Herausforderung. Den alten Vertrag haben wir gekündigt, weil wir einen moderneren brauchen.