Onlinevertrieb: Letzte Lücken überbrücken

Angucken ja, kaufen nein: Autos online zu bezahlen oder zu finanzieren, ist auf Händlerwebsites bislang kaum möglich. Bezahldienstleister und Banken sind jedoch dabei, die entscheidenden Hürden für Autohäuser im E-Commerce aus dem Weg zu räumen.

| Autor: Yvonne Simon

Anlauf nehmen für die Schließung der Lücken: Digitale Bezahlverfahren und Finanzierungsprozesse sind in den Onlineshops der Händler bislang kaum zu finden – das könnte sich bald ändern.
Anlauf nehmen für die Schließung der Lücken: Digitale Bezahlverfahren und Finanzierungsprozesse sind in den Onlineshops der Händler bislang kaum zu finden – das könnte sich bald ändern. (Bild: © lassedesignen - stock.adobe.com)

Ein Auto auf der Händlerwebsite in den Warenkorb legen, zur Kasse gehen und das Wunschfahrzeug direkt online kaufen: Seit Herbst 2018 ist dies bei der Koch-Gruppe (u. a. Mazda, Volvo) möglich – aber nur fast.

Damals führten die Berliner ihren Onlinefahrzeugshop ein. Wer sich diesen allerdings genau ansieht, stellt fest: Der Kunde kauft das Fahrzeug bei Koch noch nicht wirklich, er bestellt es bislang lediglich rechtlich bindend. Auch Leasen oder Finanzieren ist über den Shop online noch nicht möglich. Drückt heute bei Koch ein Kunde auf den Bestell-Button, kontaktiert ihn am nächsten Arbeitstag ein Verkäufer, um die Abwicklung zu klären. Durchgängig digital ist der Prozess bislang also nicht. Das ändert sich jetzt aber.

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