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Onlinezulassung: Bürokratie bremst i-Kfz aus

| Autor / Redakteur: Dominik Faust / Dr. Dominik Faust

Eigentlich sollte am 1. Oktober 2018 die dritte und letzte Stufe der internetbasierten Fahrzeugzulassung gezündet werden. Doch daraus wird nichts. Das Projekt kommt nicht voran, die hohen Erwartungen der Händler werden enttäuscht.

Dieses gewohnte Bild bleibt wohl noch lange erhalten. Denn die onlinebasierte Neuzulassung und Ummeldung kommt voraussichtlich erst im zweiten Halbjahr 2019.
Dieses gewohnte Bild bleibt wohl noch lange erhalten. Denn die onlinebasierte Neuzulassung und Ummeldung kommt voraussichtlich erst im zweiten Halbjahr 2019.
(Bild: © ghazii - stock.adobe.com)

Es hätte so schön sein können: Nach dem onlinebasierten Außerbetriebsetzen von Fahrzeugen seit 2015 (Stufe 1) und der digitalen Wiederzulassung seit 2017 (Stufe 2) sollten in diesem Jahr die internetbasierten Neuzulassungen und Umschreibungen ermöglicht werden. Extra für diese Stufe 3 der internetbasierten Fahrzeugzulassung wurden der Fahrzeugbrief und der Fahrzeugschein mit verdeckten Sicherheitscodes versehen.

Viele Händler blickten daher dem 1. Oktober dieses Jahres erwartungsfroh entgegen. Denn nicht nur Privatpersonen sollten von den neuen Möglichkeiten profitieren, sondern auch gewerblich Zulassende. Für sie sind Online-Nutzerkonten vorgesehen. Doch wer sich dieser Tage beim Bundesverkehrsministerium nach dem Stand des Projekts „i-Kfz“ erkundigt, bekommt keine Auskunft. Wenn man dann in die Branche hineinhört, versteht man auch, warum: Es läuft nicht.