Opel: „An Mehrmarken-Konzepten wird nicht gerüttelt“

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Ihre Bilanz der Zusammenarbeit mit Lena?

Sie hat für uns einen guten Job gemacht. Wir haben unseren Segmentanteil mit dem Corsa leicht ausgebaut. Wir haben ein neues, frisches Image.

Ist das belegbar?

Wir haben verschiedene Studien, die zeigen, dass die Attraktivität der Marke im jüngeren Corsa-Kundenumfeld gestiegen ist. Das verwundert auch nicht, wenn man beispielsweise sieht, wie populär die Lena-Community in Facebook ist. Da hat sie für uns sehr viel Internet-Traffic generiert.

Ihre Verkaufserwartung für die neuen Modelle? Was versprechen Sie sich vom GTC?

Dazu veröffentlichen wir keine Zahlen.

Welchen Anteil wird der GTC am Astra-Volumen haben?

Kein Kommentar.

Wird der Fünftürer nicht zurückgehen?

Bin ich mir nicht so sicher. Der GTC wird in Richtung Design nach oben positioniert. Insofern sehen wir ein hohes Eroberungspotenzial – das zeigt sich bereits an den Auftragseingängen.

Der aktuelle Zafira wird neben dem neuen Zafira Tourer weiterlaufen. Wie kommunizieren Sie das in Richtung Kunden?

Wir machen hier eine Zielgruppendifferenzierung. Für das alte Modell wird es ein Sondermodell geben, das mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis voll auf die Familie, insbesondere in Richtung Funktionalität, abzielt. Beim Neuen stehen die Themen Raum, Komfort und Anmutung im Vordergrund – es ist der Van für die, die etwas Besonderes wollen.

Was erwarten Sie für ein Stückzahlenverhältnis alt zu neu?

Kein Kommentar.

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Sie haben auf die IAA eine Studie mitgebracht, die für Opel einen weiteren Akzent in Sachen E-Mobilität setzt – ziehen Sie eine Serienfertigung ernsthaft in Erwägung?

Was wir mit der Studie zunächst mal zeigen wollen, ist, dass wir uns sehr intensiv mit dem Thema alltagstaugliche Elektromobilität auseinandersetzen.

Wie geht es denn aus Ihrer Sicht generell mit dem Thema E-Mobilität in Deutschland weiter?

Eines sehen wir ganz deutlich: Elektromobilität ist für die Kunden nur dann wirklich relevant, wenn sie alltagstauglich ist. Das ist aber bisher eigentlich nur beim Ampera der Fall, so dass eine weitergehende Einschätzung schwer ist. Wir sehen ein ungeheures Interesse am Ampera und auch an den Händleraktivitäten, die an das Modell anknüpfen, so dass hier möglicherweise sogar mehr Potenzial drinsteckt, als wir bisher kommuniziert haben.

Alltagstauglichkeit ist das Eine, das andere Thema ist sicherlich Geld – wie viel Geld ist hier der Kunde bereit, mehr auszugeben?

Im Moment kommt das Interesse noch hauptsächlich von Kunden, die sich mit dem Thema Elektromobilität stark identifizieren. Es ist noch offen, wie man das preislich dann wirklich für die Breite darstellen kann. Generell halte ich das Thema aber für relevant – Elektromobilität ist keine Nische, die in Vergessenheit geraten wird.

Von Seiten der Politik kommt ja nicht viel Bewegung in das Thema…

Warten Sie ab, bis einige der deutschen Wettbewerber hier mal was anzubieten haben.

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