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Opel goes Japan

Autor: Jens Rehberg

In rascher Folge kündigt Opel gerade einen neuen Exportmarkt nach dem anderen an. Das Volumen, das außereuropäisch vermarktet wird, ist derzeit noch überschaubar.

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Opel-Zentrale in Rüsselsheim
Opel-Zentrale in Rüsselsheim
(Bild: Opel)

Opel plant den Markteintritt in Japan. Von 2021 an sollen dort zunächst die Modelle Corsa, Combo Life und Grandland X angeboten werden, wie das Unternehmen am Dienstag in Rüsselsheim mitteilte. Dazu werde das bestehende Vertriebsnetz von PSA in Japan genutzt. Peugeot, Citroën und DS verkauften allerdings im vergangenen Jahr auf der ostasiatischen Inselkette zusammen lediglich knapp 16.000 Einheiten, was noch nicht einmal einem halben Prozent Marktanteil entspricht.

Ein Volumenziel wollte Opel auf Anfrage nicht nennen. Bis 2023 will man zumindest in den großen Ballungsräumen des Landes vertreten sein, eine Flächenabdeckung wird nicht angestrebt.

Insgesamt hat sich Rüsselsheim zum Ziel gesetzt, bis 2025 mehr als zehn Prozent der jährlichen Opel-Produktion außerhalb Europas abzusetzen. 2019 waren es knapp vier Prozent (rund 37.100 Einheiten) des Volumens, dass außereuropäisch abgesetzt werden konnte.

Zuletzt hatte Opel sein Comeback in Russland realisiert und zudem den Markteintritt in Kolumbien und Ecuador angekündigt.

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 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«