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Opel kann negativen Trend im Privatkundenkanal umdrehen

Autor: Jens Rehberg

Während der private Neuwagenmarkt in Deutschland im Jahresverlauf rückläufig ist, legt der Privatkundenanteil von Opel zu. Vertriebschef Jürgen Keller: „Das ist gesund für den Handel und uns.“

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Jürgen Keller: „Je besser die Marke positioniert ist, desto erfolgreicher sind Sie auch, Kunden anzusprechen, die bereit sind, eine höhere Ausstattung zu wählen.“
Jürgen Keller: „Je besser die Marke positioniert ist, desto erfolgreicher sind Sie auch, Kunden anzusprechen, die bereit sind, eine höhere Ausstattung zu wählen.“
(Foto: Rehberg / Redaktion »kfz-betrieb«)

Entgegen dem Trend im Gesamtmarkt hat Opel im bisherigen Jahresverlauf seinen Privatkundenanteil in Deutschland steigern können. Mit Ausnahme von Januar und September lag der Anteil dieses Vertriebskanals bei Opel nach Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes regelmäßig ein bis vier Prozentpunkte höher als im jeweiligen Vorjahresmonat. Kumuliert liegt der Opel-Privatkundenanteil derzeit bei 26,4 Prozent – das entspricht einer Steigerung um 1,1 Prozentpunkte (7,7 Prozent) zum Vorjahreszeitraum. Damit stoppt Opel einen negativen Trend, der auch die Marke mit dem Blitz in den vergangenen Jahren fest im Griff hatte.

Vertriebschef Jürgen Keller nimmt dafür beispielsweise beim neuen Corsa sogar einen leichten Rückgang des Gesamtvolumens in Kauf – bis einschließlich Oktober kamen rund 45.000 Einheiten des gerade erneuerten Kleinwagen-Topsellers auf die deutschen Straßen, das waren rund 2.000 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Allerdings: „Allein bis Juli hatten wir 4.000 Corsa-Einheiten mehr im Privatkundenkanal als im Vorjahr“, sagt der Vertriebschef. „Da spielt sicher auch eine Rolle, dass wir im Auslauf vergangenes Jahr mit dem Vorgänger eine sehr aggressive Vertriebsstrategie gefahren sind, aber dennoch ist das eine Riesenbewegung. Das ist gesund für den Handel und auch für uns.“

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Das Auto werde nun in Bezug auf die Vertriebskanäle „sehr sauber verkauft“. Während der deutsche Privatmarkt insgesamt zurückgegangen ist – bis Oktober um 1,4 Prozent zum Vorjahreszeitraum – habe im entsprechenden Segment allein der Corsa zugelegt. „Das ist ein Riesenerfolg“, so Keller.

Dies wirkt sich offenbar auch auf die Transaktionspreise aus. „Wir verkaufen mehr höherwertige Corsa-Modelle als vom Vorgänger.“ Und auch bei anderen Modellen sei Opel in Sachen Transaktionspreis gut im Segment platziert. „Im Umfeld des Zafira Tourer wird kein anderes Modell im Segment so hochwertig verkauft.“

Das gesamte Interview mit Jürgen Keller lesen Sie in Ausgabe 47 des »kfz-betrieb«, die am 20. November erscheint.

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Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«