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Opel: Mokka-Preise stehen

| Autor / Redakteur: sp-x / Nick Luhmann

Es gibt kaum etwas, das die gebeutelten Opel-Händler gerade dringender brauchen, als den neuen Mokka. Der elektrische Basispreis klingt attraktiv.

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Mit dem Basis-Benziner ist der neue Mokka 1.000 Euro teurer als sein Vorgänger.
Mit dem Basis-Benziner ist der neue Mokka 1.000 Euro teurer als sein Vorgänger.
(Bild: Opel)

Die neue PSA-Generation des kleinen SUVs Mokka kommt mit neuem Markengesicht, etwas kompakter und etwas teurer als der GM-Vorgänger auf den Markt. Mit knapp 20.000 Euro ist das Basis-Modell mit 1,2-Liter-Benziner 1.000 Euro teurer als bislang.

In den Schauräumen wird das für Hersteller und Handel so wichtige Modell allerdings erst nach dem Jahreswechsel vorfahren. Die elektrische Version Mokka-E gibt es zum Marktstart ab rund 33.000 Euro (nach max. Förderung: 23.420 Euro).

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Für den Antrieb stehen neben dem schon aus dem Corsa und verschiedenen Konzern-Modellen bekannten E-Motor mit 100 kW/136 PS und dem erwähnten Basis-Benziner mit 74/kW100 PS noch eine 96/kW130-PS-Variante (ab 22.815 Euro) sowie ein 1,5-Liter-Diesel mit 81 kW/110 PS (ab 23.595 Euro) zur Wahl. Die Kraftübertragung bei den Verbrennern erfolgt via Sechsgang-Handschaltung. Für den stärkeren Benziner kann auch eine Achtgang-Automatik geordert werden.

Der Mokka-E kommt mit einem 11-kW-Lader an Bord zum Kunden und ist damit auch an handelsüblichen privaten Wallboxen relativ schnell aufladbar. Nach WLTP-Standard verbraucht der Elektro-Mokka 17,8 kW Strom auf 100 Kilometern. Entsprechend beträgt die theoretische Reichweite des kleinen E-SUVs im Normalmodus 322 Kilometer. Im Eco-Mode mit eingeschränkter Heiz- und Kühlleistung sowie reduzierter Leistung kommt er weiter, im Sportmodus etwas weniger weit. Auf die Batterie gibt Opel eine Garantie von acht Jahren bei einer Laufleistung von 160.000 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit des Stromers ist bei 150 km/h gedeckelt. Die Verbrenner erreichen Werte von 182 bis 202 km/h bei Normverbräuchen von 3,8 Liter (Diesel) bis 4,8 Liter (Turbo-Automatik).

Optisch ist der Mokka Vorreiter für ein neues Opel-Familiengesicht, dessen Herzstück eine dunkel getönte Plexiglasspange ist, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. Sie beherbergt neben Scheinwerfern und Blitz-Logo auch die Sensorik der Assistenzsysteme. Opel-Chef Michael Lohscheller kündigte an, dass künftig alle neuen Opel-Modelle sich an diesem Design orientieren werden.

Wie der Corsa basiert der Mokka auf der CMP-Modulplattform des PSA-Konzerns. Er misst 4,15 Meter in der Länge und ist damit rund 13 Zentimeter kürzer als sein Vorgänger bei praktisch gleichem Radstand. Wegen der geschrumpften Karosserieüberhänge wirkt der neue Mokka dynamischer und kompakter als die Erstauflage und sieht der Studie GTX-Experimental von 2018 sehr ähnlich.

Innen zieht nun ein puristischer und reduzierter Stil ein, der für künftige Modelle der Marke prägend sein soll. Wichtigstes Element im Armaturenbrett ist eine aus mehreren Bildschirmen zusammengesetzte, horizontal verlaufende Informationstafel, die unter anderem die klassischen Instrumente ersetzt.Die wichtigsten Regler, beispielsweise für die Klimaanlage oder ein Drehregler für die Lautstärke, blieben erhalten.

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