Opel: OPC-Modelle orientieren sich nach oben

Autor / Redakteur: SP-X/jm / Jens Rehberg

„Unser Insignia OPC wird eigentlich nur mit dem Audi S4 verglichen und nicht mit dem VW Passat R36“, sagt der Marketingchef der sportlichen Opel-Tochter.

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Die sportlichen OPC-Modelle von Opel orientieren sich zunehmend nach oben. „Unser Insignia OPC wird eigentlich nur mit dem Audi S4 verglichen und nicht mit dem VW Passat R36“, sagte Thomas Benkner, Marketingchef der sportlichen Opel-Tochter, am Rande eines Charity-Fahrertrainings auf dem Opel-Prüfgelände in Dudenhofen.

Das ambitionierte Programm besteht derzeit aus dem Corsa OPC (140 kW/192 PS), dem Astra OPC und dem Zafira OPC (176 kW/240 PS) sowie dem Insignia OPC (239 kW/325 PS). Die auf der ersten Meriva-Generation basierende OPC-Variante mit 132 kW/180 PS bekommt wegen der enttäuschenden Verkaufszahlen vermutlich keinen Nachfolger.

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Die Entwicklung der OPC-Modelle ist in die normale Produktentwicklung integriert, berichtet Benkner. Eine Mannschaft dedizierter Ingenieure und Designer wird für jedes Projekt neu zusammengestellt. „Das ist aber kein Nachteil, weil wir beispielsweise auf das komplette Designteam zurückgreifen können. Das Thema ist im Konzern stark verankert. Wer an unseren Projekten mitarbeitet, ist hochmotiviert.“

Zu den wichtigsten Konkurrenten zählen die R-Modelle von VW und die S-Modelle von Audi, die ST-Varianten von Ford sowie die sportlichen Derivate von Mazda (MPS), Renault (Renault Sport) und Seat (Cupra). Mit den sportlichen Ablegern wird nach Aussage von Benkner gutes Geld verdient. „Wer sich einen Astra oder Insignia OPC bestellt, nimmt meistens noch für mehrere tausend Euro Extras hinzu.“

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