Opel: Produkte wieder in den Mittelpunkt

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Das „Umparken im Kopf“ hält Tina Müller für geglückt. Nun müssten die Käufer nur noch die richtigen Autos finden. Dafür legt die Marketingchefin jetzt mehr Wert aufs Produktmarketing.

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Opel-Marketingchefin Tina Müller will künftig verstärkten Wert aufs Produktmarkering legen.
Opel-Marketingchefin Tina Müller will künftig verstärkten Wert aufs Produktmarkering legen.
(Foto: Grimm)

Opel-Marketingchefin Tina Müller sieht die Markenentwicklung bei Opel konstant im Aufwind. Wesentlich zum Wiederaufstieg beigetragen hat aus ihrer Sicht die Kampagne „Umparken im Kopf“. Trotz deren Erfolgs aber soll der Schwerpunkt künftiger Marketingmaßnahmen wieder auf den Produkten selbst liegen, sagte Müller bei einem Pressegespräch auf dem Genfer Autosalon am Dienstag.

Seit der Umparken-Kampagne habe die Marke Opel beim Kunden deutlich an Sympathie gewonnen – die Zahl der „Aufgeschlossenen“ sei deutlich gewachsen, die Zahl der „Ablehner“ werde immer kleiner. Die Marketingchefin stützt diese Erkenntnis auf jüngste Kundenbefragungen zum Markenimage. „Die festgestellte Zustimmung zur Marke Opel wächst konstant", berichtet Müller.

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Damit das so bleibt, will Opel weitere Kampagnen fahren, allerdings mit einer anderen Ausrichtung, wie schon die aktuelle „OH“-Kampagne für den neuen Corsa zeigte. Dabei soll das jeweilige Produkt wieder stärker in den Mittelpunkt rücken, allerdings immer in direkter Verbindung mit der Marke Opel. Die nächsten Schwerpunkte in der Marketing-Kommunikation von Opel sollen die Kampagnen für den neuen Astra und das jüngst eingeführte „Onstar“-System bilden.

Grundsätzlich verspricht sich Müller von Onstar, dass die Technik „auf die Marke Opel einzahlt“. Da sich die reine Automobiltechnik der Hersteller immer mehr annähere, müssten sich die Fabrikate und deren Produkte künftig noch stärker durch „individuellen Zusatznutzen“ differenzieren. Für die Opel-Kommunikation heiße dies: „Neuer Luxus statt noch mehr PS.“

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Opel habe vor der Onstar-Einführung intensive Marktforschung betrieben, um die diversen Angebote auf die Kunden zuzuschneiden. Hierzu zählen vor allem vernetzte Informations- und Kommunikationsdienste, die das Autofahren sicherer und komfortabler machen. Beispiele sind die Nutzung von Apps und Diensten via WLAN-Hotspot, Remote-Bedienfunktionen, die Onstar-Fahrzeugdiagnose sowie die rasche Hilfe bei Not-/Unfällen, Pannen oder Diebstahl. „Diese Angebote sollen Opels Attraktivität vor allem für jüngere Zielgruppen erhöhen. So wollen wir die Marke Opel wieder zur Nummer zwei in Europa machen“, sagt Müller.

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