Opel Zafira Tourer: Großer Bruder für den Zafira

Autor / Redakteur: sp-x/hh / Gerd Steiler

Größer, flexibler und zahlreiche neue Sicherheitsfeatures: Mit dem neuen Zafira Tourer will Opel das Ursprungsmodell des Kompakt-Vans in jeder Hinsicht toppen.

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Größer, flexibler und zahlreiche neue Sicherheitsassistenten: Mit dem neuen Zafira Tourer will Opel das Ursprungsmodell des Kompakt-Vans in jeder Hinsicht toppen. Das neue Selbstverständnis des Familien-Mobils dokumentiert auch der Namenszusatz „Tourer“, der mehr an komfortable Urlaubsreisen denken lässt als an den Shuttle-Dienst beim Fußballtraining der Kinder. Zugleich vermeidet der Beiname die Verwechslung mit dem aktuellen Zafira. Denn der bleibt auch nach dem Verkaufsstart des Neuen im Herbst als preiswertes Einstiegsmodell im Programm.

Noch flexibler

Prunkstück des alten Zafira war sein flexibles Sitzsystem mit Platz für sieben Insassen. In der neuen Generation hat Opel die Funktionen erweitert. In Reihe zwei finden sich nun drei Einzelsitze an Stelle einer Sitzbank. Die Lehnen des Trios lassen sich einzeln umklappen, die Sitzflächen längs und seitlich verschieben. So wird aus dem Siebensitzer ein geräumiger Sechssitzer mit viel Schulterfreiheit in der zweiten Reihe. Werden auch noch die beiden Sitze in Reihe drei umgeklappt, entsteht ein Viersitzer mit großem Gepäckraum. Wer alle Rücksitze wegklappt, hat 1.860 Liter Stauvolumen zur Verfügung – 40 Liter mehr als im Vorgänger.

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Allerdings ist der Zafira Tourer deutlich gewachsen. Stolze 4,66 Meter misst der Kompakt-Van, der dadurch fast ein großer Van im Stil von VW Sharan, Ford Galaxy und Co. ist. Um die Größe etwas zu kaschieren, haben ihn die Designer in ein von dynamischen Linien durchzogenes Blechkleid gesteckt. Mit der bogenförmigen Seitenlinie – Opel nennt sie Bumerang - den pfeilförmigen Tagfahrleuchten und dem Trapez-Kühlergrill nimmt er zudem Elemente des aktuellen Designstils der Marke auf.

Sicherheit zuerst

Ein Familienauto muss auch bei der Sicherheit punkten. Opel gönnt dem Zafira Tourer daher die Premiere seines radarbasierten Abstandsregel-Tempomaten mit Notbrems-Funktion. Darüber hinaus gibt es eine ganze Armada weiterer elektronischer Helfer, etwa einen Spurhalte-Assistent, einen Tot-Winkel-Warner und eine verbesserte Verkehrszeichenerkennung.

Die meisten Assistenten dürften Aufpreis kosten. Auch generell lässt sich der Zafira Tourer umfangreich aufrüsten. Beispielsweise mit einem adaptiven Fahrwerk, Panorama-Dach und LED-Heckleuchten. Auch der aus anderen Modellen der Marke bekannte Fahrradträger in der Heckstoßstange ist in einer überarbeiteten Version zu haben.

Fünf Motoren stehen zur Wahl

Beim Antrieb hat der Kunde zunächst die Wahl zwischen fünf Motoren. Drei 2,0-Liter-Diesel decken ein Leistungsband von 81 kW/110 PS bis 121 kW/165 PS ab. Auf Benzinerseite gibt es zwei 1,4-Liter-Turbomotoren mit 88 kW/120 PS und 103 kW/140 PS. Für einen geringen Verbrauch soll ein serienmäßiges Start-Stopp-System sorgen. Für die Kraftübertragung sorgen manuelle und automatische Getriebe mit jeweils sechs Gängen. In Zukunft soll es auch Erd- und Autogasversionen geben, zudem kündigt Opel die Einführung einer neuen Generation von Benzinmotoren im oberen Leistungsbereich an.

Geheim bleibt bis zur offiziellen Premiere auf der IAA in Frankfurt noch der Preis des Zafira Tourer. Aber auch in dieser Hinsicht wird er seinen Vorgänger voraussichtlich toppen. Das aktuelle Modell gibt es derzeit ab 20.995 Euro.

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