Suchen

Pariser PSA-Niederlassung startet Opel-Verkauf

| Autor: Jens Rehberg

PSA Retail hat im Stadtzentrum von Paris seinen ersten Opel-Schauraum eröffnet. Der Hersteller will diese Art der Netzentwicklung nun europaweit ausrollen.

Firmen zum Thema

PSA beginnt in Frankreich mit dem werkseigenen Präsenzvertrieb von Opel-Modellen.
PSA beginnt in Frankreich mit dem werkseigenen Präsenzvertrieb von Opel-Modellen.
(Bild: PSA)

PSA Retail hat in seinem Standort im 15. Pariser Arrondissement den ersten Opel-Schauraum unter Konzernregie eröffnet. Wie der französische Hersteller am Montag mitteilte, sollen in diesem Jahr noch zwei weitere Opel-Verkaufsstandorte in Vororten von Paris eröffnet werden.

An dem ersten werkseigenen Opel-Verkaufsstützpunkt in Frankreich will PSA in diesem Jahr noch mindestens 150 Neuwagen verkaufen. Für das erste volle Verkaufsjahr 2019 plant der Hersteller mit einem Volumen von 400 Einheiten.

Der erste kleine Niederlassungsschauraum für Opel im Pariser Zentrum – zum Vergrößern bitte klicken.
Der erste kleine Niederlassungsschauraum für Opel im Pariser Zentrum – zum Vergrößern bitte klicken.
(Bild: PSA)

Die Verkaufsfläche des Niederlassungsstandortes am Boulevard Lefebvre teilt sich Opel mit Citroën – die Marken werden laut der Mitteilung aber separat voneinander präsentiert. Der Opel-City-Showroom bietet lediglich Platz für zwei Vorführwagen – zum Start sind das ein Adam und ein Grandland. Der Standort verfüge zudem über eine Serviceannahme.

In der Presseerklärung heißt es weiter, PSA Retail prüfe derzeit ähnliche Projekte in anderen europäischen Märkten, in denen aufgrund der jeweiligen Netzabdeckung entsprechende Aktivitäten Sinn machen würden.

Ob das auch für Deutschland zutrifft, wird in Händlerkreisen hierzulande zwar nicht komplett ausgeschlossen – mit einem größeren Engagement von PSA Retail mit seinen 9 Niederlassungsbetrieben und insgesamt 35 Stützpunkten wird allerdings nicht gerechnet.

Die deutsche Importeurstochter von PSA äußerte sich am Montag nicht zu der Mitteilung der Konzernzentrale. Ein Opel-Sprecher sagte auf Anfrage von »kfz-betrieb« lediglich, er könne Pläne, deutsche Open Points mit PSA-Niederlassungen zu schließen, nicht bestätigen.

Anfang Februar hatte Florian Mueller, Chef der PSA-Niederlassungen in Deutschland, gesagt, man prüfe in Sachen Opel-Integration sorgfältig die Möglichkeiten und werde im Einzelfall sehen, welches der sinnvollste Weg ist.

(ID:45327646)

Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«