Partner-Plus-Jahrestreffen: Carat geht neue Wege

Der Wettbewerb im Wartungs- und Reparaturmarkt ist hart. Die Fahrzeughersteller steuern die Autofahrer gezielt in ihre Vertragswerkstätten. Und die freien Kfz-Betriebe haben in der Regel das Nachsehen – doch das muss nicht sein.

| Autor: Norbert Rubbel

Die Qualifizierung der Werkstattpartner und die Vernetzung der Fahrzeuge (Connected Car) standen im Fokus der diesjährigen Partner-Plus-Tagung von Carat.
Die Qualifizierung der Werkstattpartner und die Vernetzung der Fahrzeuge (Connected Car) standen im Fokus der diesjährigen Partner-Plus-Tagung von Carat. (Bild: Rubbel)

Die Rahmenbedingungen für die Werkstattpartner der Carat-Unternehmensgruppe sind positiv: Der Pkw-Bestand von rund 47 Millionen Fahrzeugen ist relativ hoch. Das Durchschnittsalter der Bestandsfahrzeuge stieg in den letzten Jahren permanent an und beträgt mittlerweile 9,4 Jahre. Auch die Gesamtfahrleistung pro Jahr hat sich 2018 (14.920 Kilometer) im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Zudem sei die durchschnittliche Werkstattauslastung von 87 Prozent in den freien Kfz-Betrieben zufriedenstellend, sagte Ralf Gores, Leiter Vertrieb und Werkstattsysteme bei Carat, anlässlich des „Partner-Plus-Jahrestreffens“ Mitte März in Eisenach.

Zum Partner-Plus-Konzept zählen zurzeit 77 Kfz-Betriebe, die das Siegel „Geprüfte Qualitäts-Werkstatt“ der Mannheimer Teilegroßhandleskooperation tragen. Sie seien nach Aussagen von Gores die „Ritter der Werkstattsysteme“. Doch auch für sie gebe es einige Herausforderungen zu meistern, zum Beispiel bei der Verbesserung ihrer Serviceprozesse und Vernetzung der Kundenfahrzeuge (Connected Car).

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