Partnerwerkstätten: Mit Profis zum Erfolg

Der BVdP will seine Mitgliedsbetriebe stärker für die Betriebsberatung sensibilisieren. Die Ziele: die Arbeitsorganisation verbessern und die Managementfähigkeiten der Betriebsinhaber stärken.

| Autor: Konrad Wenz

Unfallschäden optimal durch den Werkstattprozess zu schleusen, muss das Ziel des K&L-Betriebs sein.
Unfallschäden optimal durch den Werkstattprozess zu schleusen, muss das Ziel des K&L-Betriebs sein. (Foto: Wenz)

Seit einigen Jahren treffen sich Betriebsinhaber in den vom BVdP initiierten Best-Practice-Zirkeln, um offen über die Optimierung der Prozesse ihrer Unternehmen zu diskutieren. Das Konzept: In vertrauter Runde diskutieren die Unternehmer Arbeitsabläufe direkt in ihren Betrieben. Die Teilnehmer der Runde beobachten die jeweilige K&L-Werkstatt, analysieren die Prozesse und besprechen vor Ort mögliche Verbesserungen. Jetzt startet der Bundesverband eine zusätzliche Sensibilisierungsoffensive für Betriebsberatung. Marco Senger, operativer Geschäftsführer des BVdP, erklärt: „Die Beratung können Moderatoren der Best-Practice-Zirkel übernehmen, die alle namhafte Betriebsberater sind und den Schadenmarkt und das Unfallreparaturgeschäft bestens kennen. Natürlich können auch Lackhersteller oder Verbände eine solche Beratung durchführen, die sich ebenfalls darauf spezialisiert haben.“ Der Verband wolle seinen Mitgliedsbetrieben aufzeigen, dass die Unternehmen über eine Einzelberatung in der Schadensteuerung noch wettbewerbsfähiger werden könnten.

Die Offensive soll dazu führen, dass sich die Karosserie- und Lackierbetriebe bei der Umsetzung der Prozessoptimierung unterstützen lassen. Reduzierung des administrativen Aufwands, dauerhafte Verbesserung der Arbeitsabläufe, Auslastung der Mitarbeiter oder Betriebserweiterung – bei der Beratung stellt man sich auf individuelle Herausforderungen in der jeweiligen Werkstatt ein. „Im Prinzip geht es darum, den Unfallschaden optimal durch die einzelnen Phasen des Reparaturablaufs zu leiten“, erklärt Unternehmensberater Stefan Höslinger (HEPP Höslinger GmbH) und fügt hinzu: „Im Best-Practice-Zirkel erhalten die Betriebsinhaber viele wichtige Impulse, die jedoch im Werkstattalltag teilweise untergehen. Als Berater begleiten wir den Betriebsinhaber direkt in seinem Unternehmen, vereinbaren mit ihm Ziele und kontrollieren die Erreichung auch. Nur so haben die Impulse auch tatsächlich einen Effekt.“

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