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Parts & Components: Wissen ist das Kapital

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Nicht nur die Digitalisierung, auch die klassische Reparaturarbeit hält immer neue Herausforderungen bereit – vor allem in der Fahrwerkstechnik. Für Luftfederungen oder elektrohydraulische Lenkungen brauchen die Werkstattmitarbeiter Schulungen.

An den Messeständen vieler großer Zulieferer (hier Schaeffler) finden Livereparaturen statt.
An den Messeständen vieler großer Zulieferer (hier Schaeffler) finden Livereparaturen statt.
(Bild: Messe Frankfurt)

Die moderne Elektronik macht die Fahrzeuge immer komplexer und die Fehlersuche schwieriger – so weit, so bekannt. Doch auch bei der klassischen Mechanik denken sich die Ingenieure in den Entwicklungsabteilungen der Hersteller immer wieder etwas Neues aus, das später in der Werkstatt für Kopfkratzen sorgt. Wichtig ist an dieser Stelle: Erst weiterbilden, dann schrauben! Denn nichts ist peinlicher (und teurer) als ein beim Reparaturversuch zerstörtes Ersatzteil oder eine Wiederholreparatur.

Beim Fahrwerk ist die Diskrepanz zwischen der Einfachtechnik von früher und der Komplexität heutiger Autos besonders deutlich. Beispiel Luftfederung: Früher wurde diese nur in Luxuslimousinen verwendet, heute ist sie schon in vielen Mittelklassewagen zu finden. Doch sie stellt bei der Fehlersuche und Reparatur ganz andere Anforderungen als klassische Fahrwerke mit Schraubenfedern und hydraulischen Dämpfern.