Ferrari F8 Spider Perfektion in offener Form

Autor / Redakteur: ampnet / Viktoria Hahn

(Fast) nichts zu kritisieren: Das wahrscheinlich letzte reine V8-Modell von Ferrari überzeugt unter anderem in puncto Design, Leistung und Raumgefühl. Eine Testfahrt rund um den Stammsitz in Maranello.

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Bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h kann man das faltbare Hardtop des F8 Spider per Knopfdruck in rund 14 Sekunden versenken.
Bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h kann man das faltbare Hardtop des F8 Spider per Knopfdruck in rund 14 Sekunden versenken.
(Bild: ampnet/Philipp Rupprecht)

Mit dem F8 Spider könnte bei Ferrari eine Ära enden: Es ist das leistungsstärkste, aber möglicherweise auch letzte produzierte V8-Modell der Marke ohne Hybridisierung. Der Nachfolger des Ende 2015 vorgestellten 488 Spider liefert die gleiche Leistung wie der 2018er Ferrari 488 Pista Spider.

Der intern F 154 CD genannte 3,9-Liter-V8-Motor mobilisiert 720 PS (530 KW) und 770 Newtonmeter. Damit spurtet der F8 Spider in 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, in 8,2 Sekunden von 0 auf 200 km/h und weiter bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von stolzen 340 km/h. Mit einem Gewicht von nur 1.400 Kilogramm weist der F8 ein Leistungsgewicht von weniger als zwei Kilogramm pro PS auf.

Ferrari F8 Spider: Leistung im Überfluss
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Das faltbare Hardtop lässt sich per Knopfdruck in rund 14 Sekunden versenken. Das kann bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h erfolgen. Es gibt übrigens noch eine andere Möglichkeit: Auch wenn das Dach geschlossen bleibt, kann die kleine Heckscheibe geöffnet werden. Und so können Fahrer und Beifahrer der Melodie des V8-Mittelmotors perfekt lauschen.

Beim Design tritt der F8 Spider in die Fußstapfen des atemberaubenden gezeichneten Pista. Vorn dominiert der so genannte S-Duct, die seitlichen Lufteinlässe sind ungemein schlank, die langen LED-Beleuchtungseinheiten verleihen der Front ein breites, aggressives Erscheinungsbild. Große Lufteinlässe führen der Maschine gewaltige Mengen an Kühlluft zu, die Seitenschweller verjüngen sich vor der Hinterachse.

Doppelte Rückleuchten kehren zurück

Zum ersten Mal seit dem F 430 kehren in dieser Klasse die doppelten Rückleuchten zurück; Fotoaufnahmen werden der Tiefe dieser LED-Leuchten nicht gerecht. Der untere Heckabschluss mit breitem Diffusor und zwei großen Auspuffrohren ähnelt dem Pista. Und es erschließen sich immer neue Designelemente: Die vordere Haube bedeckt einen Gepäckraum, der in Kohlefaser-Verbundstoff ausgekleidet ist, das Interieur wird von Leder und Kohlefaser dominiert, die Carbon-Rennsitze passen perfekt.

Und obwohl der Spider etwas weniger Platz hat als der F8 Tributo, können auch größere Personen bequem sitzen. Das lässt sich beileibe nicht von jedem Mittelmotor-Sportwagen behaupten. Das Raumgefühl profitiert von der extrem niedrigen und eleganten Mittelkonsole, die hervorragende Beinfreiheit gewährt und das Raumgefühl unterstützt.

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