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Personalmanagement: Bewerbungsturbo

Autor / Redakteur: Jens Gieseler, Julia Mauritz / Julia Mauritz

Das Autohaus Nix hat seinen Bewerbungsprozess digitalisiert: Mithilfe einer Recruitingsoftware bekommen nicht nur die Bewerber schneller ein Feedback. Auch das Familienunternehmen profitiert bei seinem mehrstufigen Einstellungsprozess.

Personalchefin Cornelia Nix (re.) und ihre Assistentin Anna Jordan (Mitte) können durch die Digitalisierung des Bewerbungsprozesses Stellen schneller besetzen.
Personalchefin Cornelia Nix (re.) und ihre Assistentin Anna Jordan (Mitte) können durch die Digitalisierung des Bewerbungsprozesses Stellen schneller besetzen.
(Bild: Mauritz/»kfz-betrieb«)

Rund 2.400 Bewerbungen pro Jahr können eine Personalabteilung intensiv beschäftigen – vor allem, wenn der mehrstufige Recruitungprozess papierbasiert ist. Im Wächtersbacher Toyota- und Lexus-Autohaus war das bis zum April 2018 der Fall. Personalleiterin Cornelia Nix erinnert sich: „Wir haben die elektronischen Bewerbungen ausgedruckt, obwohl wir noch gar nicht wussten, ob die Bewerber qualifiziert sind.“ Das hat sich komplett geändert: Die Anzahl und die Höhe der Papierstapel hat sich auf null reduziert – die Onlinebewerbungen werden nicht mehr ausgedruckt, und die Papierbewerbungen kommen nach dem Einscannen in den Schredder. „Wir haben den gesamten Bewerbungsprozess digitalisiert – von der Stellenausschreibung bis zur Unterzeichnung des Arbeitsvertrags“, erzählt Cornelia Nix. Sie arbeitet in der vierten Generation im Familienunternehmen, das mit acht Filialen zu den größten deutschen Toyota-Händlern zählt.

Ein zentraler Dreh- und Angelpunkt ist beim Recruiting das Onlinebewerberportal auf der Autohauswebsite. Auf der Karriereseite finden sich neben wichtigen Fragen und Antworten rund um das Thema Bewerben auch die aktuellen Stellenangebote – von Praktika über Ausbildungsplätze bis hin zu Festanstellungen. Ein Klick auf den Link „Jetzt bewerben“ löst den Recruitingprozess aus.