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Personalmanagement: Keine Jobs von der Stange

| Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Weder eine Umweltbeauftragte noch eine CRM-Managerin erwartet man klassischerweise in einem Kfz-Betrieb. Dabei sind beides Schlüsselpositionen, wie das Autohaus Kuhn + Witte und das Autohaus Freese eindrucksvoll belegen.

Melanie Hofstetter, CRM-Managerin im Autohaus Freese, sucht das Gespräch mit Kunden und Mitarbeitern gleichermaßen.
Melanie Hofstetter, CRM-Managerin im Autohaus Freese, sucht das Gespräch mit Kunden und Mitarbeitern gleichermaßen.
(Bild: Freese)

Nur ein einziges Mal in acht Jahren hatte Melanie Hofstetter, CRM-Managerin im BMW- und Mini-Autohaus Freese, das Gefühl, einen verärgerten Servicekunden nicht einfangen zu können. Doch diese Sorge stellte sich letztlich als unbegründet heraus. Nach mehreren persönlichen Gesprächen urteilte dieser: „Sie machen einen tollen Job.“ Sein Fahrzeug bringt er weiter in die Werkstatt des Oldenburger Autohauses.

In Zeiten, in denen sich Kfz-Betriebe mit der Elektrifizierung und neuen Mobilitätstrends beschäftigen müssen und Bewertungen im Internet das Zünglein an der Waage sein können, sind Spezialisten gefragt. Tammo Kayser, geschäftsführender Gesellschafter der Freese-Gruppe, und Oliver Bohn, Geschäftsführer des Jesteburger VW- und Audi-Autohauses Kuhn + Witte, haben das erkannt und mit einer CRM-Managerin und einer Umweltbeauftragten Positionen geschaffen, die die klassische Autohausstruktur nicht vorsieht.