Peugeot: „Mu“ macht mobil

Autor / Redakteur: Susanne Kilimann, press-inform / Stephan Richter

Peugeot startet in Berlin das Miet-Konzept „Mu“. Interessierte Kunden können sich an vier Standorten in der Stadt das Fahrzeug mieten, das sie gerade brauchen - ganz gleich ob Cabrio, Transporter, Fahrrad oder Elektroauto.

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Peugeot möchte mit dem Mietkonzept „Mu“ auf das neue Mobilitätsbewusstsein der Kunden eingehen.
Peugeot möchte mit dem Mietkonzept „Mu“ auf das neue Mobilitätsbewusstsein der Kunden eingehen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Peugeots Marketing-Strategen sind überzeugt: Die automobile Gesellschaft wird sich grundlegend verändern. Vor allem in den großen Städten werden Menschen künftig immer häufiger auf die Investition in ein eigenes Auto verzichten. Nach den ersten Projekten in Paris, startet der französische Importeur jetzt in Berlin mit dem Mite-Konzelt „Mu“. „Die Bedeutung des Autos als Statussymbol lässt nach, dafür wachsen die Ansprüche an die Flexibilität bei der Fortbewegung“, sagt Thomas Bauch, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland. „Urbane Mobilität soll schnell, kostengünstig, variabel und umweltfreundlich sein. Junge Erwachsene wollen individuell mobil sein – ein eigenes Auto besitzen möchten sie nicht mehr unbedingt.“

Den Bedürfnissen anpassen

Bei Peugeot will man sich den herannahenden Herausforderungen stellen und mit dem Geschäftsmodell „Mu“ ( sprich „mü“) Mobilität nach Maß anbieten. In Autohäusern, die neben dem gewöhnlichen Geschäft auch den „Mu“-Service anbieten, können Kunden den Untersatz mieten, der zu ihrem augenblicklichen Mobilitätsbedürfnis passt, erklärt Bauch. Das kann heute ein Kleinwagen, morgen ein leichtes Nutzfahrzeug oder einen Transporter sein, beim nächsten Mal ein flottes Cabriolet oder auch ein Scooter, ein Fahrrad, eventuell eines Elektromotor. Die Peugeot- Palette bietet schließlich alles.

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Im Internet für „Mu“ anmelden

Das Konzept ist denkbar einfach. Wer mitmachen will beim Mu-Projekt, muss keineswegs ein Peugeot-Kunde sein. Man muss sich lediglich für die neue Form der Mobilität interessieren und im Internet - unter www.mu.peugeot.de - eine Anmeldung ausfüllen. Nach Zahlung einer einmaligen Gebühr von zehn Euro erhält man eine Prepaid-Karte und ein Online-Konto, auf das man nach Belieben einzahlen kann. Für jeden überwiesenen Euro werden dem Nutzer fünf „Mu-Punkte“ gutgeschrieben, die er dann in Mobilität einlösen kann. Für 50 Punkte beziehungsweise zehn Euro kann ein Elektrofahrrad für 24 Stunden ausgeliehen werden. Für das Cabrio Peugeot 207 CC fallen 325 „Mu“-Punkte an und ein Tag mit dem neuen Sport-Coupé RCZ kostet den Nutzer 100 Euro – er muss also mindestens 500 Punkte in der „Mu“-Währung auf dem Konto haben.

Bargeldlos bezahlen

Die Miete nach Punkten wird vor Ort beim fahrzeugverleihenden Händler gezahlt, bargeldlos nur durch Eingabe eines Passwortes. Die Mietfahrzeuge sind Vollkasko versichert, mit einer Eigenbeteiligung von 750 Euro – abgesehen von den Tankkosten, kommen auf Nutzer des neuen Mobilitätskonzepts keine weiteren Gebühren zu. Es gibt keine Kilometerbegrenzung und einen besonders kundenfreundlichen, verlängerten Wochenendtarif, erläutert Oliver Kurtz, der für das Mu-Projekt in Deutschland verantwortlich ist.

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