Peugeot stellt Sportwagen hintenan

Mehr als zwei Millionen Fahrzeuge als wichtigstes Ziel

| Autor: Christoph Baeuchle

Klare Ausrichtung: erst das Volumen, dann die Emotion.
Klare Ausrichtung: erst das Volumen, dann die Emotion. ( Peugeot)

Der Autobauer Peugeot hat seine Performance- und Sportwagen-Projekte zunächst auf Eis gelegt. Stattdessen richtet die französische Marke derzeit ihren Fokus auf ein höheres Volumen und eine stärkere Internationalisierung. „Unser wichtigstes Ziel ist es, in diesem Jahr auf mehr als zwei Millionen Fahrzeuge zu kommen“, sagte Peugeot-Chef Jean-Phillippe Imparato dem britischen Magazin „Autocar“.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Internationalisierung: Mehr als die Hälfte der Fahrzeuge will das Unternehmen außerhalb Europas verkaufen.

Die Zielerreichung hat für Imparato oberste Priorität. Bis dahin sei er wesentlich stärker an Modellen interessiert, von denen Peugeot mehrere Hunderttausend verkauft, als an Modellen, die eher kleine Absatzzahlen aufweisen.

Kurz- bis mittelfristig sieht die Peugeot-Strategie also keine Sportler vor. Das gilt sowohl für ein Nachfolgemodell des RCZ, den die Franzosen von 2010 bis Ende 2015 auf dem Markt hatten, als auch für den Supersportler 308 R-Hybrid, den Peugeot 2015 als Concept Car auf der Shanghai Auto Show vorstellte.

Allerdings will sich Imparato nicht endgültig von sportlichen Modellen verabschieden. Als erfolgreiche und profitable globale Marke sei eine Rückkehr der Sportwagen denkbar, nicht aber ein weiterer RCZ. „Wenn wir es anpacken, dann richtig“, so Imparato. Ein solcher Sportwagen müsse für einen neuen Rekord auf der Nordschleife gut sein.

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