Die großen Autohändler 2020 Pillenstein im Pop-up-Modus

Autor: Christoph Seyerlein

Das Autohaus Pillenstein will Kunden „aus dem Internet“ auch physisch zu sich locken. Damit das gelingen kann, setzen die Franken auf Wohlfühlatmosphäre – und die neu entflammte Begeisterung der eigenen Mannschaft.

Praktisch auf der Grenze zwischen Fürth und Nürnberg hat das Autohaus Pillenstein seinen Hauptsitz.
Praktisch auf der Grenze zwischen Fürth und Nürnberg hat das Autohaus Pillenstein seinen Hauptsitz.
(Bild: Autohaus Pillenstein)

Es gibt aktuell Tage, da fühlt sich Leopold Pillenstein beinahe in das Jahr 2009 zurückversetzt. 2009 und Automobilbranche – da war doch was. Natürlich ist von der Abwrackprämie und dem damit verbundenen Run auf Neuwagen die Rede. Zwar hat sich die Politik in diesem Jahr infolge der Corona-Verwerfungen gegen eine solche Form der Subventionierung entschieden. Bekanntermaßen hat sie beim Thema Elektromobilität aber den Geldhahn aufgedreht. Und das spüren sie beim Autohaus Pillenstein in Fürth enorm.

„Elektrifizierte Autos, ob rein elektrisch oder Plug-in-Hybride, laufen bei uns wahnsinnig gut“, sagt der Geschäftsführer. Der verdoppelte Umweltbonus war dabei ein entscheidender Hebel, doch die Franken profitieren heute auch von den Vorbereitungen, die sie lange zuvor selbst getroffen haben. „Wir haben frühzeitig eine entsprechende Infrastruktur geschaffen“, erklärt Leopold Pillenstein. Die Autohäuser in Fürth und Neustadt an der Aisch sind gut mit Lademöglichkeiten ausgestattet.

Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«