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Pirelli senkt die Prognose

| Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Aufgrund schwieriger Geschäfte im laufenden Jahr dämpft der Reifenhersteller Pirelli die Erwartungen bei seinen Investoren. Im zweiten Halbjahr hoffen die Italiener aber zumindest auf bessere Zahlen als im ersten.

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Pirelli setzt auf einen Aufschwung im zweiten Halbjahr.
Pirelli setzt auf einen Aufschwung im zweiten Halbjahr.
(Bild: Pirelli)

Der italienische Reifenhersteller Pirelli stimmt seine Investoren auf schlechtere Zahlen im Jahr 2020 ein. 4,15 bis 4,25 Milliarden Euro will das Unternehmen erlösen, teilte es am Mittwochabend mit. Vorher standen 4,3 bis 4,4 Milliarden Euro auf dem Zettel. Pirelli begründet den gesenkten Umsatzausblick mit stärkeren Schwankungen bei den Wechselkursen.

Bei der bereinigten Marge des Betriebsgewinns (Ebit) zum Umsatz sieht das Unternehmen jetzt 12 bis 13 Prozent, vorher standen 14 bis 15 Prozent auf dem Zettel. Hier nennt Pirelli neben den Wechselkursen den Anstieg von Kosten und Investitionen als Grund. Pirelli verspricht den Anlegern noch einen Cashflow von 190 bis 220 Millionen Euro, statt 230 bis 260 Millionen wie zuvor angekündigt.

Dreistelliger Millionenverlust im ersten Halbjahr

Im ersten Halbjahr hat Pirelli Umsätze von 1,82 Milliarden Euro erlöst, etwa so wie von Analysten im Schnitt erwartet. Der bereinigte Betriebsgewinn lag bei 66,7 Millionen Euro, mehr als gedacht. Unterm Strich hat Pirelli 101,7 Millionen Euro verloren, im Vorjahreszeitraum stand ein Gewinn von 307 Millionen Euro.

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