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Plug-in-Hybride: Wunder gibt es nicht mehr

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Bei keinem anderen Antrieb ist der Durchschnittsverbrauch so schwierig zu berechnen wie bei den Plug-in-Hybriden. Mit dem WLTP gibt es dafür jetzt ein komplexes Verfahren, das alltagsnahe Werte liefern soll – und die Technik der Autos verändern dürfte.

Plug-in-Fahrzeuge gibt es von immer mehr Herstellern – etwa von Mini mit dem Cooper S E Countryman ALL 4.
Plug-in-Fahrzeuge gibt es von immer mehr Herstellern – etwa von Mini mit dem Cooper S E Countryman ALL 4.
(Bild: Günter Schmied)

Hybride mit extern aufladbarer Fahrbatterie sind wahre Wunderautos, wenn man sich ihre Verbrauchszahlen ansieht: Ausgewachsene Kombis oder mächtige SUVs kommen mit gerade einmal 1,8 bis 2,5 Litern Kraftstoff 100 Kilometer weit. Dass die Verbrauchsangaben nach NEFZ im Alltag nicht nachzuvollziehen sind, wird nirgendwo so deutlich wie bei den Plug-in-Hybriden.

Mit dem neuen Testverfahren WLTP soll sich das nun ändern. Seit September 2017 müssen neue Fahrzeugmodelle nach WLTP homologiert werden; ab September 2018 nun werden die Verbrauchs- und Emissionsangaben für alle Neufahrzeuge auf das neue Verfahren umgestellt.