Lackpflege: Matt soll matt bleiben

Mit matten Lacken ist es genauso wie mit den glänzenden: Irgendwann sind sie verschmutzt und verdreckt. Und hier kommt die Frage auf, wie man Mattlacke säubert und pflegt – denn sie sollen ja eben nicht glänzen.

| Autor: Werner Rudolf Cramer

Derzeit liegt der Anteil matt lackierter Fahrzeuge noch im Promillebereich, allerdings mit steigender Tendenz.
Derzeit liegt der Anteil matt lackierter Fahrzeuge noch im Promillebereich, allerdings mit steigender Tendenz. (Foto: Cramer)

Matt lackierte Fahrzeuge bieten heutzutage fast alle Autohersteller an. Rot-, Blau- und Anthrazit-Metallic sind die Favoriten bei der nicht glänzenden Farbwahl. Mattlacke sind ein immer wiederkehrendes Thema, angefacht durch Vorstellungen von Designern und auch Marketingexperten, die sich damit den großen Wurf erhoffen. Expertenschätzungen gehen davon aus, dass rund die Hälfte aller matt lackierten Fahrzeuge diesen Effekt durch eine Folierung bekommen. Die andere Hälfte ist somit wirklich lackiert, das heißt, der Anteil der matt lackierten Neufahrzeuge liegt im Promillebereich. Dennoch gibt es ein gewisses Interesse an Mattlackierungen beim Verbraucher. Denn sie symbolisieren nicht nur Mattheit, sondern auch etwas Geheimnisvolles und vielleicht sogar Erhabenes.

Die Besonderheiten einer Mattlackierung fangen schon bei der Applikation der Lacke an: Die matten Klarlacke benötigen wie die glänzenden den Zusatz von Härter und Verdünnung. Während bei glänzenden Klarlacken ein gewisser Spielraum bei den Zusätzen besteht, der den Glanzgrad nicht unbedingt erkennbar beeinflusst, können Härter und Verdünnung bei Mattlackierungen durchaus für Farbverschiebung beim fertigen Lack führen. Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn ein blauer Mattlack bei der nächsten Lackierung unter unterschiedlichen Bedingungen bei der Kabinentemperatur und Luftfeuchtigkeit rötlicher ausfällt. Auch auf den Glanzgrad wirken sich Härter und Verdünnung unterschiedlich aus.

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