Druckluft-Werkzeuge: Schraubers starker Freund

Das liebste Werkzeug der meisten Mechaniker ist ein kräftiger Druckluft-Schlagschrauber, denn er spart nicht nur bei Radwechseln viel Zeit und Mühe. Doch viele dieser Freundschaften enden jäh – meist aufgrund anhaltenden Öl- und Schmierfettmangels.

| Autor: Ottmar Holz

Komme, was wolle – mit einem Schlagschrauber verlieren festkorrodierte oder extrem festgezogene Schraubverbindungen ihren Schrecken.
Komme, was wolle – mit einem Schlagschrauber verlieren festkorrodierte oder extrem festgezogene Schraubverbindungen ihren Schrecken. (Bild: Holz)

Sie wollen wissen, wie wichtig die Pneumatikwerkzeuge, allen voran die Schlagschrauber, in Ihrem Betrieb sind? Kein Problem. Schalten Sie einfach mal die Druckluft ab, Sie werden keinen einzigen Rädertausch, keinen Zahnriemenwechsel pünktlich fertigstellen. Völlig fertig sind am Ende des Tages hingegen Ihre Monteure, die jede einzelne Schraube selbst herausdrehen und festziehen mussten.

Schlagschrauber sind bei mechanischen Reparaturen aus Werkstätten nicht wegzudenken, und wohl jeder Monteur will keinesfalls auf sie verzichten. Sie lösen im wahrsten Sinne des Wortes viele Problemfälle, und das sogar ohne Handumdrehen. Trotzdem fristen sie im Bewusstsein ihrer Anwender auch ein Nischendasein, nämlich dann, wenn es um die Wartung der robusten Maschinen geht. Täglich ölen und gelegentlich schmieren – wozu, der knattert doch noch, mag sich mancher Benutzer denken. Und immer den Druckluftschlauch von der ölspendenden und trocknenden Wartungseinheit abstecken, bloß weil ein Reifen gefüllt werden muss? Meist siegt dann die Bequemlichkeit des Benutzers – und das kleine Helferlein bekommt keinen Tropfen Öl, dafür aber feuchte Pressluft mit zehn Bar Druck ins Gehäuse. Zum Ausgleich gibt’s noch „eins auf die Nase“, in diesem Fall normale Steckschlüssel (Nüsse) für den Handbetrieb.

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