Schadenmanagement: Schweizer Taschenmesser

Neutral, immer zur Hand, vielseitig einsetzbar und ungemein nützlich: Der TÜV-Süd-Schadenmanager hat viel mit den kleinen roten Alltagshelfern gemein. Warum das so ist, zeigt ein Besuch im Audi-Zentrum Kassel.

| Autor: Holger Schweitzer

Der TÜV-Süd Schadenmanager Florian Schindewolf erledigt im Audi-Zentrum Kassel bei Haftpflichtschäden die Schadenaufnahme mit dem Kunden.
Der TÜV-Süd Schadenmanager Florian Schindewolf erledigt im Audi-Zentrum Kassel bei Haftpflichtschäden die Schadenaufnahme mit dem Kunden. (Bild: »kfz-betrieb« / Schweitzer)

Auf dem Parkplatz des Audi-Zentrums Kassel beugen sich zwei Männer über den linken vorderen Radkasten eines Audi A4 Kombi. Der Besitzer möchte den von seiner Nachbarin verursachten Schaden repariert haben. Anstelle eines Serviceberaters wird der Kunde von dem TÜV-Süd-Sachverständigen Florian Schindewolf beraten. Er ist Vollzeit mit dem Schadenmanagement des Audi-Zentrums betraut. Beide Männer diskutieren kurz am Fahrzeug und gehen danach für die weitere Beratung an Schindewolfs Arbeitsplatz im Autohaus.

Seit 2014 können Autohäuser beim TÜV Süd diese Dienstleistung für Haftpflicht- und Kaskoschäden in Anspruch nehmen. Das Ziel des Konzepts: Es soll die Serviceberater entlasten und für eine kompetente Abwicklung der Schäden sorgen. Eine Idee, die sich bewährt hat. Nach Auskunft des Münchner Unternehmens nehmen immer mehr Autohäuser die Dienste eines TÜV-Süd-Schadenmanagers in Anspruch.

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