Datev: Im Unterschied vereint

Die Essener BOB-Autohausgruppe hat ihre Buchhaltung auf Datev umgestellt – ein anspruchsvolles Unterfangen angesichts der vielen unterschiedlichen Marken, die die Gruppe in ihren Betrieben vertritt.

| Autor: Markus Saemann

Toyota City Essen gehört zur BOB-Autohausgruppe.
Toyota City Essen gehört zur BOB-Autohausgruppe. (Bild: RDN Agentur für Public Relations Markus Mucha)

Mit vier Autohäusern an 16 Standorten, zehn Marken und rund 500 Mitarbeitern gehört die BOB Automotive Group sicher nicht zu den kleinsten Automobilhändlern. Das zeigt sich auch daran, dass das Unternehmen jährlich knapp 150.000 Werkstattstunden sowie 12.700 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge verkauft und einen Jahresumsatz von über 200 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Verwaltungsaufgaben für die Autohäuser hat BOB in der Holding gebündelt, um Synergien zu realisieren.

Organisatorisch steht die Unternehmensgruppe jedoch vor denselben Herausforderungen wie der kleine Servicebetrieb im Dorf: Sie benötigt DMS (Dealer-Management-Systeme) und Programme für die Finanzbuchhaltung, die den Bedürfnissen der Betriebe entsprechen. Außerdem müssen diese neben den gesetzlichen Anforderungen auch die Vorgaben der Hersteller erfüllen. Beispielsweise verlangen die Automobilhersteller, dass die Betriebe am Händlerbetriebsvergleich teilnehmen.

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