Iglhaut Allrad: Die Allradmanufaktur

Das Marktbreiter Mercedes-Benz-Autohaus Iglhaut baut in reiner Handarbeit biedere Transporter zu Bergkraxlern und Wüstenfüchsen um. Die Kunden kommen aus der ganzen Welt – auch viele Händler gehören zu den Auftraggebern.

| Autor: Julia Mauritz

Die Fahrzeugbauhalle liegt im idyllischen Marktbreit am Main.
Die Fahrzeugbauhalle liegt im idyllischen Marktbreit am Main. (Bild: Mauritz/»kfz-betrieb«)

Die Anfrage eines Hoteliers aus dem Allgäu markierte im Jahr 1983 den Start von Iglhaut Allrad: Der Unternehmer benötigte einen Allradbus, um seine Gäste in sein Berghotel zu transportieren. Hans Iglhaut, der Vater des heutigen Geschäftsführers Michael Iglhaut, der bis dato Lkws umgebaut hatte, machte sich ans Werk. Er entwickelte in Eigenregie ein Allradkonzept, das den Kunden so begeisterte, dass er gleich zwei weitere Fahrzeuge in Auftrag gab. Und da ein vergleichbares Angebot im Markt fehlte, sprach sich die Allradkompetenz des Mercedes-Händlers mit Hauptsitz im beschaulichen Marktbreit am Main in Kennerkreisen schnell herum: Schon in den Neunzigerjahren hatte sich das Familienunternehmen, das heute in zwei Betrieben knapp 120 Mitarbeiter beschäftigt, zu einer deutschlandweit bekannten Offroadmarke gemausert.

Heute sind die Mercedes-Transporter mit dem Logo „Iglhaut Allrad“ weltweit unterwegs: in der Wüste, in den Bergen und selbst tief in der Erde – im Tagebau. Die Anfragen trudeln nicht nur aus Deutschland ein; bis in den Nahen Osten, nach China und in die USA hat sich der gute Allradruf von Iglhaut herumgesprochen.

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