Werkstattnetze: Stark im Netz

Schadensteuerung, Nachwuchssorgen, komplexer werdende Fahrzeugtechnik: Die handwerklich orientierten K&L-Betriebsinhaber müssen sich zu Managern mit einem fundierten betriebswirtschaftlichen Wissen entwickeln. Hilfe dabei bieten die Partnernetze der Lackhersteller – sei es im Werkstattalltag oder bei der betrieblichen Ausrichtung.

| Autor: Holger Schweitzer

(Bild: © David Pereiras - stock.adobe.com)

Die Zeiten, in denen man bei seinem Lacklieferanten „einfach nur“ eine Dose Lack bestellt hat, sind längst vorbei. K&L-Betriebe müssen sich neben ihrer handwerklichen Tätigkeit immer mehr um Managementthemen kümmern: von Lean-Management über Prozessoptimierung bis hin zu Marketing. Unterstützung finden sie beispielsweise in Werkstattnetzwerken, wie sie nahezu alle Lackhersteller seit fast 30 Jahren anbieten. Die Idee: in der Gemeinschaft von Expertenwissen profitieren, die Qualität verbessern und sich so zukunftsfähig in einer wandelnden Branche positionieren.

Von Akzo Nobel bis Spies Hecker können K&L-Betriebe zusätzliche Dienstleistungen ihrer Lackhersteller in Anspruch nehmen. Das Prinzip solcher Zusatzangebote ähnelt sich oft. Es soll die Inhaber dabei unterstützen, ihre Betriebe effizienter, wirtschaftlicher und zukunftsträchtiger aufzustellen. Experten helfen dabei, die Werkstattabläufe effizienter zu gestalten, und Berater stehen bei betriebswirtschaftlichen Fragen zur Seite oder unterstützen bei einem Neu- oder Umbau des Betriebs. Auch bei Fragen zu Fördermitteln und Rechtsthemen sowie Zertifizierungen haben die Netzwerke qualifizierte Ansprechpartner parat.

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