Suchen

Polestar 2: Nicht mehr nur für Luxus-Kunden

| Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Polestar will neben Luxus-Performance-Autos auch Elektrofahrzeuge für ein größeres Publikum anbieten. Den Anfang macht 2020 der „2“, der beispielsweise dem Model 3 von Tesla Konkurrenz machen dürfte.

Firmen zum Thema

2020 bringt Polestar sein zweites Modell – mit dem etwas einfallslosen Namen „2“.
2020 bringt Polestar sein zweites Modell – mit dem etwas einfallslosen Namen „2“.
(Bild: Polestar)

Mit dem „1“ hat Volvos Submarke Polestar ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Allerdings wird das noch seinen Marktstart harrende Hybrid-Coupé nur wenigen und betuchten Kunden vorbehalten bleiben. Doch schon bald will Volvos junger Ableger auch E-Autos für ein größeres Publikum anbieten. Den Anfang macht die jetzt vorgestellte Viertürer-Limousine „2“, die eindrucksvolle Fahrleistungen und gehobenes Reichweitenpotenzial mit moderateren Preisen in Einklang bringen soll.

Obwohl es sich bei dem gut 4,60 Meter langen Fahrzeug um ein rein elektrisches Auto handelt, hinterlässt das Blechkleid einen zunächst ziemlich konventionellen Eindruck. Optische Raffinesse findet sich dafür im Detail. So gibt es ein aus 280 LEDs zusammengesetztes Rücklicht, welches sich über die gesamte Breite der Heckpartie erstreckt. Dank der vielen einzelnen Lichtpunkte erlaubt die Leuchteinheit zum Beispiel eine animierte Willkommens-Sequenz.

Polestar 2: Nicht mehr nur für Luxus-Kunden
Bildergalerie mit 8 Bildern

Auch für die Frontleuchten sind LED-Varianten verfügbar, die zudem ihren Lichtkegel passgenau an die jeweilige Fahrsituation anpassen können. Ein weiteres Detail sind die aerodynamischen Außenspiegel, bei denen die Kappen und das Glas eine Einheit bilden, was im Vergleich zu konventionellen Spiegeln 30 Prozent weniger Luftwiderstand erzeugen soll.

Smartphone dient als Schlüsselersatz

Der Innenraum, bei dem Polestar vornehmlich „vegane“ Materialien verwendet, präsentiert sich sehr aufgeräumt. Knöpfe und Schalter sind Mangelware. Zentral in der Mittelkonsole befindet sich dafür ein 11-Zoll-Touchscreen, über das sich die meisten Fahrzeugfunktionen steuern lassen. Fahrrelevante Informationen zeigt ein weiteres Display hinterm Lenkrad an.

Als Betriebssystem für die Infotainment-Plattform setzt Polestar auf Android. Dieses erlaubt die Integration und Nutzung von Google-Diensten wie Maps und Assistent. Außerdem stehen dem Nutzer die Apps aus dem Google Play Store zur Verfügung. Neben Android-Smartphones lassen sich auch Apple-Telefone verbinden.

Das Handy übernimmt im Polestar 2 unter anderem die Funktion des Autoschlüssels. Dank vier im Fahrzeug integrierten Bluetooth-Modulen kann der Stromer exakt die Position des Nutzers ausmachen. Sollte dieser sich bis auf 1,5 Meter dem Fahrzeug nähern, wird automatisch entriegelt. Ein Startvorgang erübrigt sich, denn sobald der Fahrer Platz nimmt, ist das Fahrzeug fahrbereit.

(ID:45776737)