Polestar: Verkaufen nicht erwünscht

In Oslo hat die Premium-Elektromarke ihren europaweit ersten Polestar-Space eröffnet. Einen Verkäufer sucht man hier vergeblich: Dennoch stellt der Hersteller auch den deutschen Store-Betreibern ein attraktives Geschäftsmodell in Aussicht.

| Autor: Julia Mauritz

Der erste europäische Polestar-Space liegt in bester Innenstadtlage von Oslo.
Der erste europäische Polestar-Space liegt in bester Innenstadtlage von Oslo. (Bild: Mauritz/»kfz-betrieb«)

Es regnet, als der erste europäische Polestar-Space in der norwegischen Hauptstadt Oslo Ende Oktober seine Pforten öffnet: Immer wieder bleiben Passanten unter bunten Schirmen stehen und schauen neugierig in den spartanisch eingerichteten und hell erleuchteten Showroom der neuen elektrischen Performancemarke. Sie befindet sich im Erdgeschoss eines altehrwürdigen Stadthauses in bester Innenstadtlage – das Logo mit dem Polarstern, das über dem Eingang prangt, dürfte nur den allerwenigsten ein Begriff sein.

Der Blick wird automatisch auf das ausgestellte Coupé Polestar 1 und die schnittige Schräghecklimousine Polestar 2 gelenkt, die durch riesige, an der Decke montierte Leuchtkästen in Szene gesetzt werden. Hinter den Autos befindet sich eine ausladende Edelstahlwand mit horizontalen und vertikalen Schubladenmodulen. Per leichtem Druck auf die Front kommt mal eine Bremse samt goldenem Bremssattel zum Vorschein und mal ein Lackmuster. In der Mitte des Raums steht ein schlanker Ateliertisch, dessen Oberfläche von den Schneidetischen der Modewelt inspiriert ist.

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