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Polizei löst Protestaktion an VW-Autozug auf

| Autor / Redakteur: dpa / Jens Rehberg

Gegen Mitternacht hat die Polizei die letzten Aktivisten von einem Zubringergleis zum Volkswagenwerk geholt, auf dem sie einen Autozug blockiert hatten. Die Protestaktion in Wolfsburg dauert noch an.

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Aktivisten stoppen einen Autozug in Wolfsburg.
Aktivisten stoppen einen Autozug in Wolfsburg.
(Bild: Picture Alliance/Bodo Marks/dpa)

Die Polizei hat eine Protestaktion von Umweltaktivisten an einem Autozug in Wolfsburg aufgelöst. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte, wurden die letzten Aktivisten gegen Mitternacht von den Gleisen geholt. Es seien Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahn- und Schiffsverkehr eingeleitet worden. Wie viele Menschen an der Zugblockade beteiligt waren, stand zunächst nicht fest.

Unterdessen waren auch am Mittwochmorgen noch Umweltaktivisten in der Autostadt. „Die Aktion in der Autostadt hält noch an, die Aktivisten sitzen noch im Globus“, sagte ein Volkswagen-Sprecher im Hinblick auf die Installation im Eingangsbereich.

Den Protestlern sei Essen und Trinken angeboten worden, auch seien über Nacht das Licht in der Autostadt angelassen worden und die Toiletten geöffnet geblieben. Es handele sich um sechs Männer und Frauen, sagte ein Sprecher des Auslieferungszentrums.

Mehrere Umweltaktivisten hatten am Dienstag den Autozug gestoppt, der mit VW-Neufahrzeugen beladen war. Der Zug befand sich auf einem Zubringergleis ins Volkswagen-Werk. Einem Teilnehmer zufolge wollten die Aktivisten die Produktion bei Volkswagen verzögern. Die Aktion richte sich gegen die Autoindustrie, die maßgeblich verantwortlich für die Klimakrise sei.

„Klimaschutz und Dekarbonisierung sind zentrale Themen der Konzernstrategie", sagte ein Konzernsprecher. Volkswagen lade regelmäßig Umweltschutzorganisationen zu einem Dialog ein. Die Aktionen hätten keine Auswirkung auf die Produktion oder die Auslieferung gehabt.

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