Pop-up-Stores: Marken auf Stippvisite

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Kein Händler in der Stadt? Kein Problem: Immer mehr Premiummarken setzen auf temporäre Markenschaufenster, um ihre Bekanntheit zu steigern.

Anbieter zum Thema

Auch Maserati setzt auf die temporären Markenschaufenster.
Auch Maserati setzt auf die temporären Markenschaufenster.
(Foto: 2015 Gisela Schober)

Begehrte Ware für einen begrenzten Zeitraum verkaufen, und das in einer Location der etwas anderen Art: Das ist – simpel ausgedrückt – die Idee, die hinter dem Pop-up-Store-Konzept steckt. Seit dem Jahr 2000, als ein Modelabel den ersten solchen Store in New York eröffnete, hat diese Art des Vertriebs viral auf die unterschiedlichsten Branchen übergegriffen – so gibt es mittlerweile sogar Pop-up-Events oder Pop-up-Restaurants. Da wundert es wenig, dass auch die Automobilbranche dieses hippe Vertriebskonzept längst für sich entdeckt hat.

Die bevorzugte Location der Pop-up-Stores sind in aller Regel temporär leer stehende Verkaufsflächen, Büros oder Lagerhallen – insofern kann man durchaus von einer Win-win-Situation für die Vermieter und Mieter sprechen: Ersteren spülen sie auch bei Leerständen Geld in die Kassen und Letzteren ermöglichen sie es, ihre Ware mit einem verhältnismäßig geringen finanziellen Risiko zu vermarkten.