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Porsche 911 Cabrio: Ab in den Sommer

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Noch hat der Winter Deutschland fest im Griff. Doch bei Porsche haben sie bereits die Sonne im Herzen: In ein paar Wochen startet der neue 911 auch als Cabrio. Wir haben es bereits gefahren.

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Im März geht der Porsche 911 als Cabrio an den Start.
Im März geht der Porsche 911 als Cabrio an den Start.
( Porsche )

Schnell, schneller, Porsche: Kein anderer Hersteller fächert seine Modellreihen so breit und so flott auf wie die Schwaben. Der neue 911 ist noch gar nicht so richtig im Handel, da reicht die VW-Tochter auch schon das Cabrio der Baureihe 991 nach. Es kostet mindestens 100.532 Euro und geht im März an den Start.

Für einen Frischluft-Zuschlag von rund 12.000 Euro wird der Elfer zu einer verführerischen Sonnenbank, die angesichts der eisigen Kälte draußen besonders viel Lust auf den nächsten Sommer macht. Natürlich lässt sich der Wagen, den es wie das Coupé zunächst als Carrera mit 3,4 Litern Hubraum und 257 kW/350 PS oder als Carrera S mit einem 294 kW/400 PS starken 3,8-Liter-Sechszylinder gibt, so scharf fahren, wie man es von einem Sportwagen aus Zuffenhausen erwartet.

Er lenkt extrem präzise, ist knochenhart aber deshalb nicht unkomfortabel gefedert und wie immer ungeheuer schnell: Nicht umsonst schafft der Boxer mit dem wunderbar sägenden Sound den Sprint auf Tempo 100 im besten Fall in 4,3 Sekunden und kommt in der günstigsten Motor-Getriebe-Kombination auf 301 km/h.

Aber wo das Coupé neben Rennfahrern vor allem auf Geschäftsleute zielt, ist das Cabrio das Auto für Genießer: Mit dem Wind in den Haaren und der Sonne im Herzen wird jede Landstraße zur Traumroute und jeder Boulevard zur Bühne, auf der man mit einem Porsche gerne in die Hauptrolle spielt.

Hardtop im Textilkleid

Obwohl man ein Cabrio natürlich am besten offen genießt, haben sich die Entwickler in Weissach viele Gedanken für die Zeit gemacht, die Open-Air-Freunde am meisten hassen: Herbst und Winter. Damit der offene Elfer auch da nicht an Reiz verliert, bekommt er ein völlig neuartiges Verdeck mit so genannten Flächenspriegeln. Weil dafür zwei Magnesiumplatten mit Stoff bespannt wurden, sieht das Auto auf den ersten Blick aus wie ein normales Cabrio – nur dass die Haube besser sitzt und sich deshalb in der Silhouette vom Coupé kaum mehr unterscheidet.

Weil die Magnesiumspriegel zusammen allerdings fast so breit sind wie die Luke über den Insassen, ist das Deck so funktional wie ein versenkbares Hardtop. Es sieht deshalb nicht nur klasse aus und erspart einem auch innen den Blick auf Spannwerk und Gestänge. Es hält vor allem prima dicht: Wind und Wetter können diesem Cabrio nichts anhaben, und man fühlt sich selbst im dicksten Winter genauso geborgen wie in einem Coupé.

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