Porsche 911 Turbo S: Der Name ist Programm

Voraussichtlich ab April erhältlich

| Autor: sp-x

(Bild: Porsche)

Etwas über ein Jahr nach der Markteinführung der achten Generation des 911 präsentiert Porsche jetzt die Antriebsvariante Turbo S für Coupé und Cabriolet. Bereits im April soll der stärkste Elfer der aktuellen Generation zu Preisen ab 216.400 Euro (Coupé) beziehungsweise 230.000 Euro (Cabriolet) auf den Markt kommen.

478 kW/650 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment kitzelt der schwäbische Sportwagenbauer dieses Mal aus einem neuen 3,8-Liter-Boxermotor. Für diese Spitzenleistung mitverantwortlich sind zwei Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG). Im Zusammenspiel mit einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe PDK stürmt das allradgetriebene Sportgerät in 2,7 Sekunden aus dem Stand die 100er-Marke – zwei Zehntelsekunden schneller als der Vorgänger. Tempo 200 steht nach 8,9 Sekunden auf dem Tacho und damit eine Sekunde früher als bisher. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt hingegen unverändert bei 330 Kilometer pro Stunde.

Porsche 911 Turbo S: Macht seinem Namen alle Ehre

Seine Sonderstellung in der Elfer-Familie bringt Turbo durch einige Design-Eigenheiten zum Ausdruck. So wurde parallel mit der vorn um 4,5 und hinten um 2 Zentimeter verbreiterten Karosserie die Spur beider Achsen vergrößert – vorne um vier hinten um einen Zentimeter. Erstmals setzt Porsche beim Turbo zudem auf Mischbereifung: Vorne sind 20-Zöller mit 255er-Reifen, hinten auf 21-Zöller mit 315er-Gummis montiert. Weitere Besonderheit sind die variable Aerodynamik mit pneumatisch ausfahrbarem Bugspoiler, adaptiven Kühlluftklappen in der Front und einem großen Heckflügel. Dazu kommen optische Finessen wie die zwei eckigen Doppelauspuffendohre, LED-Matrixscheinwerfer und in der unteren Frontschürze integriertes LED-Tagfahrlicht im Doppelstreifen-Design.

Zum Ausstattungsumfang des Turbo S gehören zudem ein PASM-Fahrwerk, mit einer laut Hersteller schneller und exakter regelnden Adaptiv-Dämpfung. Innen gibt es eine zweifarbige Volllederausstattung, 18-Wege-Sportsitze, GT-Sportlenkrad, Sport-Chrono-Paket und ein Surround-Soundsystem von Bose.

Optional bestellbare Besonderheiten des Turbo sind eine Manufaktur-Lederausstattung, eine Sportabgasanlage mit variabler Klappensteuerung und eine Tieferlegung des PASM-Fahrwerks.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46398192 / Neuwagen)

Plus-Fachartikel

Santander Consumer Bank: POS ins Internet verlagern

Santander Consumer Bank: POS ins Internet verlagern

Im digitalen Zeitalter wird sich der Automobilhandel weiter stark verändern. Das beeinflusst auch das Geschäft der unabhängigen Finanzdienstleister im Kfz-Gewerbe. Thomas Hanswillemenke und Maik Kynast erläutern, was das für ihre Bank bedeutet. lesen

Fahrzeugfinanzierung: Günstig ist nicht gleich gut

Fahrzeugfinanzierung: Günstig ist nicht gleich gut

Lange Laufzeiten, niedrige Zinsen und geringe Monatsraten – so sehen viele Kredit- angebote in der Werbung aus. Doch für den Kunden und auch für das Autohaus sind sie häufig nicht die beste Wahl. lesen