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Porsche bringt wegen Corona-Krise weniger Autos an die Kunden

| Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Im ersten Quartal fiel der Rückgang der Porsche-Verkaufszahlen weltweit nicht so stark aus wie zunächst befürchtet. Im wichtigsten Einzelmarkt China und in den USA verzeichnete der Autobauer jedoch deutlichere Einbrüche.

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Die SUVs laufen bei Porsche weiterhin am stärksten – hier der Cayenne E-Hybrid.
Die SUVs laufen bei Porsche weiterhin am stärksten – hier der Cayenne E-Hybrid.
(Bild: Porsche)

Nach einem guten Start ins Jahr hat die Coronavirus-Pandemie den Sportwagenbauer im März noch spürbar ausgebremst. Der Rückgang der Verkaufszahlen im ersten Quartal fiel letztlich allerdings nicht so stark aus wie befürchtet. Gut 53.000 Autos lieferte Porsche von Januar bis Ende März weltweit an die Kunden aus. Das waren fünf Prozent weniger als im ersten Quartal 2018, wie der Autobauer am Freitag in Stuttgart mitteilte. Vorstandschef Oliver Blume war zuletzt allerdings sogar von einem Zehn-Prozent-Minus im Vergleich zum Vorjahresquartal ausgegangen.

Deutliche Einbrüche um 17 beziehungsweise 20 Prozent verbuchte der Autobauer nun im wichtigsten Einzelmarkt China und in den USA. In Europa konnte man dagegen noch vom sehr starken Jahresbeginn profitieren und trotz Corona ein Plus von 20 Prozent verbuchen.

Cayenne ist meistverkauftes Modell

Allerdings war da auch das Vorjahresquartal ausgesprochen schwach ausgefallen. Porsche hatte Anfang 2019 noch mit den Auswirkungen der Umstellung auf das neue Abgastestverfahren WLTP zu kämpfen, was sich ebenfalls auf die Auslieferungszahlen auswirkte.

Am stärksten laufen weiterhin die SUVs. Der Geländewagen Cayenne war mit gut 18.400 Exemplaren im ersten Quartal das meistverkaufte Modell. Dahinter folgte mit gut 15.500 Exemplaren das etwas kleinere Modell Macan. Der elektrische Taycan, seit Ende letzten Jahres auf dem Markt, wurde knapp 1.400 Mal ausgeliefert.

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