Porsche: „Eingeschränktes Modellangebot“, aber kein Verkaufsstopp

Autor: Andreas Wehner

Wer sich ein aktuelles Porsche-Modell frei konfigurieren will, hat derzeit ein Problem. Bis zur Umstellung der Modellpalette auf die neuen WLTP-Vorgaben ist das nicht möglich. Porsche dementierte jedoch Berichte über einen generellen Verkaufsstopp.

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(Bild: Porsche)

Wie bei anderen Herstellern auch sind aufgrund der Umstellung auf das WLTP-Verfahren bei Porsche bestimmte Modelle nicht bestellbar. Ein Porsche-Sprecher dementierte jedoch einen Pressebericht, in dem von einem generellen Verkaufsstopp die Rede ist. Es sei jedoch nur ein „eingeschränktes Modellangebot“ verfügbar.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) hatte am Freitag auf ihrem Online-Auftritt vermeldet, Porsche habe den Verkauf sämtlicher Neuwagen in Europa bis auf weiteres eingestellt.

Bis zum 1. September müssen Neuwagen nach den neuen Regelungen typisiert sein. Um den Vorgaben zu entsprechen, ist bei den Fahrzeugen künftig ein Ottopartikelfilter verbaut. Die Einführung der neuen Modelle bei Porsche erfolge gestaffelt. Den Auftakt mache im September der Porsche 911. Wie schnell schließlich die komplette Palette verfügbar sein wird, ist aktuell jedoch unklar.

Aktuell sind keine Porsche-Modelle online konfigurierbar. Kunden könnten sich aber an die Porsche-Zentren wenden, so der Sprecher. Bestellungen für neue Modelle würden auch während des Umstellungszeitraums bereits entgegengenommen. Bis September sei die Produktion ohnehin ausverkauft.

Auch andere Hersteller schränken ihr Modellangebot aktuell ein. Mercedes und BMW haben bestimmte Motorisierungen komplett gestrichen. Bei VW fallen beispielsweise die Plug-in-Hybrid-Varianten von Golf und Passat aus dem Programm.

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Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«