Servicesteuerung Porsche füllt mit vernetzten Modellen die Partnerwerkstätten

Autor Jan Rosenow

Der Taycan machte den Anfang – nun werden immer mehr Porsche-Modelle Smart-Service-fähig. Damit will der Hersteller die Kundenloyalität steigern und seinen Partnern langfristig den Werkstattumsatz absichern.

Per Smartphone einen Servicetermin vereinbaren geht auch bei Porsche. Dank Vernetzung weiß die Werkstatt auch gleich, was kaputt ist.
Per Smartphone einen Servicetermin vereinbaren geht auch bei Porsche. Dank Vernetzung weiß die Werkstatt auch gleich, was kaputt ist.
(Bild: Porsche)

Porsche-Fahrer sind für gewöhnlich Überzeugungstäter und sehr am Werterhalt ihres Fahrzeugs interessiert. Das heißt aber nicht, dass der Stuttgarter Sportwagen-Hersteller sich gänzlich von den Mechanismen des Aftermarket-Geschäfts abkoppeln könnte. „Den Rückgang der Kundenloyalität nach Ende der Gewährleistungsfrist oder nach dem ersten Halterwechsel spüren wir auch“, sagte Dr. Daniel Schukraft, Leiter Aftersales & Customer Care bei Porsche, im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

Dieser mag beim 911 sicher etwas geringer ausfallen als bei den Volumenmodellen Macan oder Cayenne. Trotzdem hat sich das Unternehmen entschieden, mittels Fahrzeugvernetzung den Kontakt zwischen dem Kunden, seinem Fahrzeug und dem Porsche-Händlernetz zu verstärken und zusätzliche Leistungen anzubieten, um die Kunden enger an das Haus zu binden.