Porsche: „Handel nicht ersetzen“

Autor: Martin Achter

Direkt über das Internet Autos verkaufen: Das ist auch für Marken wie Porsche ein wichtiges Projekt. Der Hersteller wolle dem Handel dabei nicht im Weg stehen, wie Porsche-Deutschland-Chef Alexander Pollich sagt.

Online-Direktvertrieb über den Hersteller? Das solle es bei Porsche nicht geben, wie Porsche-Deutschland-Chef Alexander Pollich sagt. Die Händler investierten schließlich stark in die Marke.
Online-Direktvertrieb über den Hersteller? Das solle es bei Porsche nicht geben, wie Porsche-Deutschland-Chef Alexander Pollich sagt. Die Händler investierten schließlich stark in die Marke.
(Bild: Achter/»kfz-betrieb«)

Hinweis: Dieses Interview wurde noch vor der Zuspitzung der Corona-Krise geführt.

Redaktion: Die Corona-Krise belastet den Absatz der Automobilbranche. Welche Erwartungen haben Sie vor diesem Hintergrund an das Gesamtjahr 2020? Mit dem Taycan geht ja Porsches erstes vollelektrisches Fahrzeug an den Start.

Alexander Pollich: Die tatsächlichen Folgen der Krise sind noch nicht absehbar. Der Marktstart des Taycan ist wie geplant im Dezember 2019 in den USA und im Januar dieses Jahres in Deutschland erfolgt. Die Nachfrage ist hoch: Wir haben weltweit bereits mehr als 15.000 feste Kaufverträge. Zugleich sehen wir in Europa und anderen Weltregionen seit März starke Einschränkungen durch die Maßnahmen im Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus und die damit verbundenen Auswirkungen. Unsere Produktion steht seit Mitte März und bleibt bis einschließlich der 17. Kalenderwoche geschlossen. Grundsätzlich ist es für Prognosen noch zu früh.

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 Martin Achter

Martin Achter

Ressortleiter Management & Handel / »kfz-betrieb«