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Porsche Impact: Porsche verkauft CO2-Ablassbriefe

| Autor / Redakteur: sp-x / Jakob Schreiner

Porsche-Kunden können ihr möglicherweise schlechtes Gewissen wegen des CO2-Ausstoßes ihrer stark motorisierten Fahrzeuge mit einer Klimaspende ausgleichen. Mit den Geldern wollen die Zuffenhausener diverse Umweltprojekte rund über den Globus unterstützen.

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Porsche-Kunden können den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge mit einer Klimaspende ausgleichen.
Porsche-Kunden können den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge mit einer Klimaspende ausgleichen.
(Bild: Porsche)

Porschefahrer können nun direkt auf der Webseite des Herstellers den CO2-Ausstoß ihres Autos ausgleichen und etwas für ihr grünes Gewissen tun. Unter www.porsche.de/impact lässt sich unter Angabe des Fahrzeugmodells, der Motorisierung sowie der Fahrleistung der jährliche theoretische CO2-Ausstoß errechnen. Aus dem in Tonnen angegebenen Wert wird anschließend ein Kompensationsbetrag errechnet, der mit wenigen Clicks an einen von mehreren Projektpartnern gespendet werden kann. Deren Maßnahmen konzentrieren sich auf Wasser- und Sonnenenergie sowie Schutz von Wald und Artenvielfalt.

Sie befinden sich in den USA, Mexiko, Vietnam sowie Simbabwe. Die Höhe der Ausgleichszahlung pro ausgestoßener Tonne entspricht dabei grob den CO2-Kosten im internationalen Handel mit CO2-Zertifikaten. Für das aktuelle Top-Modell Porsche Cayenne Turbo mit einem Normverbrauch von 11,7 Liter auf 100 Kilometern beträgt die empfohlene Spendenhöhe bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern knapp 70 Euro, um die CO2-Sünde auszugleichen. Zum Vergleich: Die dabei entstandenen Spritkosten lägen auf der Grundlage dieses Rechenmodells bei rund 2.800 Euro.

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