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Porsche legt Rekordergebnis vor

| Redakteur: Gerd Steiler

Der Sportwagenhersteller hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um mehr als ein Viertel gesteigert. Der weltweite Absatz stieg um 22 Prozent auf gut 143.000 Fahrzeuge.

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Porsche-Vorstandschef Matthias Müller: „2012 war das erfolgreichste Jahr in der bisherigen Geschichte unseres Unternehmens.“
Porsche-Vorstandschef Matthias Müller: „2012 war das erfolgreichste Jahr in der bisherigen Geschichte unseres Unternehmens.“
(Bild: VBM-Archiv)

Der Sportwagenbauer Porsche hat im vergangenen Jahr ein neues Rekordergebnis eingefahren. „2012 war das erfolgreichste Jahr in der bisherigen Geschichte unseres Unternehmens“, sagte der Vorstandsvorsitzende der VW-Tochter, Matthias Müller, am Freitag auf der Jahrespressekonferenz in Stuttgart.

Nach den vorgelegten Zahlen kletterte der Umsatz um 27 Prozent auf 13,9 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wuchs um 19 Prozent auf 2,44 Milliarden Euro. Die Zahl der ausgelieferten Autos stieg ebenfalls deutlich. Mit genau 143.096 Fahrzeugen lag der weltweite Absatz um 22 Prozent über dem Vorjahreswert. Und auch die Zahl der Mitarbeiter erreichte mit 17.502 Personen zum Jahresende einen neuen Höchststand.

Bestseller Cayenne

Müller betonte, dass der Sportwagenhersteller seinen vor zwei Jahren eingeschlagenen Wachstumskurs trotz der vor allem in Europa schwachen Konjunktur auch 2012 mit Nachdruck fortgesetzt habe. Dabei sei der Markterfolg von Porsche ganz wesentlich auf das „attraktive Produktportfolio“ zurückzuführen, das im vergangenen Jahr mit einer Vielzahl neuer Sportwagenmodelle weiter aufgewertet worden sei.

Die Baureihe mit der höchsten Zuwachsrate im Geschäftsjahr 2012 ist der 911. Der Absatz der Sportwagen-Ikone kletterte um stattliche 49 Prozent auf 26.203 Fahrzeuge. Am häufigsten verkaufte sich der Geländewagen Cayenne, von dem im Jahr 2012 genau 77.822 Einheiten ausgeliefert wurdenn - 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Boxster-Baureihe legte um vier Prozent auf 11.740 Einheiten zu. Dabei erreichte der im März 2012 neu eingeführte Boxster ein Plus von 66 Prozent auf 10.126 Fahrzeuge. Vom Cayman wurden 1.614 Einheiten abgesetzt. Der Panamera-Absatz war mit 27.331 Fahrzeugen leicht rückläufig (- 3 Prozent).

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Auch für 2013 optimistisch

Weiterhin große Bedeutung hat für Porsche der nordamerikanische Markt. Dort stieg der Absatz um 34 Prozent auf 39.192 Einheiten. In China (inklusive Hongkong) wurden 33.590 Fahrzeuge abgesetzt, ein Plus von 32 Prozent. Aber auch in Deutschland legte der Sportwagenhersteller um 16 Prozent auf 16.090 Fahrzeuge zu. In Europa außerhalb Deutschlands betrug der Zuwachs - trotz anhaltender Marktschwäche - acht Prozent auf 31.094 Einheiten. Im Rest der Welt kletterte der Absatz um 19 Prozent auf 23.130 Fahrzeuge.

Die Produktion stieg im Geschäftsjahr 2012 um 19 Prozent auf 151.999 Fahrzeuge. Davon entfielen 28.419 Einheiten auf den 911 (+ 31 Prozent), 83.208 Fahrzeuge auf den Cayenne (+ 34 Prozent) und 27.056 Fahrzeuge auf den Panamera (- 15 Prozent). Von der Boxster-Baureihe wurden 13.316 Einheiten (+ 9 Prozent) produziert.

Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke betonte in Stuttgart „die gesunde Kostenstruktur und die nachhaltig hohe Ertragskraft“ des Unternehmens. So betrug die operative Umsatzrendite rund 18 Prozent. „Mit unserer internationalen Aufstellung und einem stringenten Kostenmanagement bleiben wir auch für das laufende Geschäftsjahr 2013 vorsichtig optimistisch und streben ein Ergebnis auf dem sehr hohen Vorjahresniveau an“, so Meschke.

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