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Porsche Panamera: Downsizing und ein Stecker

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Der Autobauer hat seine Oberklasse-Limousine überarbeitet. Die wichtigsten Veränderungen fanden unter dem Blech statt: Die Motoren wurden kleiner und die E-Variante ist nun ein Plug-in-Hybrid.

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Der neue Panamera ist auch Plug-in-Hybrid erhältlich.
Der neue Panamera ist auch Plug-in-Hybrid erhältlich.
(Foto: Porsche)

Porsche spendiert der Oberklasselimousine Panamera zur Hälfte ihres Lebenszyklus ein umfangreiches Facelift. Die Eingriffe reichen von optischer Glättung über Downsizing-Motoren bis hin zu einer neuen Plug-in-Hybridvariante. Die Markteinführung ist im Juli.

Äußerlich fällt vor allem das umgestaltete Heck auf. Dank einer flacheren und breiteren Heckscheibe wirkt es nun sportlicher und weniger rund als beim aktuellen Modell. An der Front gibt es vergrößerte Lufteinlässe und leicht modifizierte Scheinwerfer, optional erstmals auch in LED-Ausführung.

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Neu ist auch eine Langversion mit einem um 15 Zentimeter gestreckten Radstand. Der 5,12 Meter lange Chauffeurs-Panamera soll vor allem die Kundschaft in Asien locken. Eben dort feiert die Limousine auch ihre Premiere auf der Auto China in Shanghai (21. bis 29. April).

Größere Änderungen gibt es unter der Haube. Die 4,8-Liter-V8-Motoren der Varianten Panamera S und 4S werden ausgemustert und durch kleinere und sparsamere 3,0-Liter-V6-Benziner mit Biturbo-Aufladung ersetzt. Während die Leistung um 20 PS auf 420 PS steigt, sinkt der Verbrauch um bis zu 18 Prozent. Anfang 2014 erhält der Viersitzer zudem einen neuen Diesel mit 220 kW/300 PS, der das alte Triebwerk mit 184 kW/250 PS ersetzt.

Am sparsamsten ist jedoch nun die komplett umkonstruierte Hybridvariante, die jetzt über eine Plug-in-Funktion verfügt, die das Aufladen an der Steckdose möglich macht. Gleichzeitig wurden die Nickel-Metallhydrid-Akkus durch größere Lithium-Ionen-Akkus ersetzt. In der Summe erreicht der Panamera nun eine deutlich größere Elektro-Reichweite: Statt zwei Kilometer sind nun zwischen 18 und 36 Kilometern möglich. Der Normverbrauch für die ersten 100 Kilometer sinkt dadurch von 7,1 auf 3,1 Liter – zumindest bei vollgeladener Batterie.

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