Porsche: Sieben Baureihen bis 2018

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Porsche-Chef Matthias Müller hat in einem Interview das Vorhaben konkretisiert, die Modellpalette in den nächsten fünf Jahren auszubauen. Nach dem Panamera setzt Porsche in weiteren Modellen auf den Plug-in-Hybrid.

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Porsche-Chef Matthias Müller
Porsche-Chef Matthias Müller
(Foto: Porsche)

Porsche-Chef Matthias Müller hat das Vorhaben des Sportwagenbauers konkretisiert, die Modellpalette in den nächsten fünf Jahren auszubauen. „Ich habe ja nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich glaube, Porsche brauche sieben Modellreihen, um richtig gut aufgestellt zu sein“, sagte Müller dem Magazin „Auto Motor und Sport“.

Neben dem kleinen SUV Macan soll es einen weiteren Sportwagen und einen kleinen Panamera geben. Sieben sei die richtige Zahl, um jedes Jahr ein neues Modell einführen zu können, weil der Lebenszyklus eines Autos etwa sieben Jahre betrage. „Wenn man das geschickt verknüpft, hat man jedes Jahr ein großes Ereignis durch ein neues Modell.“

Durch die neuen Modelle sieht Müller gute Chancen, bis 2018 den Absatz auf rund 200.000 Fahrzeuge zu steigern. Vom neuen Macan will Porsche jährlich rund 50.000 Fahrzeuge absetzen. Auch im deutschen Handelsnetz soll der Macan das geplante Wachstum unterstützen. China werde „möglicherweise schon 2015“ zum größten Porsche-Markt werden und damit Europa und die USA überholen.

Den im überarbeiteten Panamera erstmals vorgestellten Plug-in-Hybrid-Antrieb will Porsche in weiteren Baureihen bringen. „Der 918 Spyder wird noch in diesem Jahr folgen, danach werden wir das sicherlich als nächstes beim Cayenne einsetzen. Der Macan bietet sich natürlich auch an“, sagte Müller.

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