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Porsche startet Vermietplattform für privat

| Autor: Christoph Seyerlein

Mal eben mit einem Porsche statt mit dem Fahrrad beim Date am Abend vorfahren? In San Francisco und Los Angeles wird das bald eine ganze Ecke einfacher. Porsche startet in den beiden US-Metropolen ein Privat-Carsharing-Projekt.

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(Bild: Porsche)

Nach der Einführung des Abo-Modells „Porsche Passport“ wagt sich der Sportwagenhersteller nun in den USA an ein weiteres Mobilitätsangebot heran. Ab dem 8. Oktober gibt es in Los Angeles und San Francisco ein Carsharing-Programm namens „Host“. Dabei können Nutzer Porsche-Modelle von Privatpersonen für bis zu einen Monat anmieten.

Entwickelt hat Porsche jene Idee gemeinsam mit Turo, einem Carsharing-Marktplatz, der 2009 in San Francisco gegründet wurde. Interessenten finden die inserierten Porsche-Modelle künftig in der Turo-App oder auf der Website.

Und was will Porsche nun damit bewirken? Porsche-Digital-Chef Thilo Khoslowski erklärt: „Partnerschaften mit Innovatoren wie Turo sind der Schlüssel dafür, dass wir unsere Vision in die Realität umsetzen können: unseren Kunden völlig neue Porsche-Erlebnisse zu bieten.“ Für die Zuffenhausener gehe es auch darum, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Dabei hat sich Porsche offenbar generell die USA als optimalen Versuchsmarkt für neue Mobilitätsangebote ausgeguckt. Seit knapp einem Jahr bietet der Hersteller dort bereits das Abo-Modell „Porsche Passport“ an. Doch warum ausgerechnet die Vereinigten Staaten? Eine Porsche-Sprecherin erklärte auf Nachfrage: „Die Amerikaner sind schon heute offener für neue Mobilitätsangebote als etwa die Europäer.“ Sollte der Sharing-Versuch gut funktionieren, ist ein Ausrollen auch auf andere Märkte denkbar.

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