Porsche testet Modell-Flatrate in den USA

Aus bis zu 22 Modellen auswählen

| Autor: Christoph Seyerlein

(Bild: Porsche)

Auch Porsche versucht sich im Vertrieb neuerdings an einem Abo-Modell. Wie der Hersteller mitteilte, startet er im November in den USA mit dem Programm „Porsche Passport“. Die Idee dahinter: Für einen fixen Monatsbeitrag erhält der Kunde Zugriff auf verschiedene Modelle aus dem Porsche-Portfolio.

Zunächst wird Porsche Passport nur in Atlanta verfügbar sein. Interessenten stehen dort zwei Pakete zur Auswahl. Für die Variante „Launch“ verlangt der Hersteller 2.000 Dollar monatlich. Der Kunde hat dann Zugriff auf insgesamt acht Modelle aus den Baureihen 718, 718 Cayman, Macan und Cayenne. Wer noch mehr will, kann zur Version „Accelerate“ greifen. Diese beinhaltet den Zugang zu 22 Porsche-Modellen, darunter Fahrzeuge wie der Porsche 911 Carrera S, Derivate des Panamera und einige High-Performance-Produkte. Dieser Mehrwert kostet den Kunden dann allerdings auch 3.000 Dollar im Monat.

Zusätzlich wird für die Anmeldung über die „Porsche Passport App“ eine einmalige Gebühr von 500 Dollar fällig. Den Sprit muss der Kunde ebenfalls noch on top bezahlen. Dagegen sind Kosten für Versicherung, Steuern und Wartung bereits enthalten. Porsche verspricht Interessenten, die Autos frisch gereinigt an den gewünschten Ort zu liefern. Nutzer können das Fahrzeug so oft sie wollen wechseln, außerdem gibt es kein Kilometerlimit.

„Wir wollen in einer neuen Ära der Mobilität und der Kundenerwartungen die ambitionierteste Marke sein“, sagte Porsche-Nordamerika-Chef Klaus Zellmer. Ob und wann das Konzept auch nach Deutschland kommt, ist noch nicht entschieden.

Neu ist der Abo-Gedanke im Autovertrieb nicht. Ein ähnliches Produkt stellt beispielsweise „Book by Cadillac“ in New York dar. In Deutschland hat sich etwa Audi bereits an einer Multi-Modell-Rate versucht. Über „Audi Select“ sollten Kunden alle drei Monate ein neues Fahrzeug bekommen. Aktuell liegt das Programm allerdings auf Eis, auf der entsprechenden Website der Ingolstädter erhält man lediglich den Hinweis, dass sich Audi „in der Weiterentwicklung“ des Mobilitätsservices befinde.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44945029 / Neuwagen)

Plus-Fachartikel

Hyundai: Weniger Re-Importe

Hyundai: Weniger Re-Importe

Die Neuzulassungen werden sich bei Hyundai in diesem Jahr mit rund 108.000 Einheiten zum dritten Mal in Folge auf einem nahezu gleichen Niveau bewegen. Die deutschen Vertragshändler verkaufen trotzdem deutlich mehr Fahrzeuge als 2016. lesen

Autohaus Heinrich Göbel: Individuell überleben

Autohaus Heinrich Göbel: Individuell überleben

Konformität sichert noch kein Überleben. Das belegen jene Autohäuser, die einst viel Geld in CI-Vorgaben ihrer Hersteller gesteckt haben und heute ohne Händlervertrag dastehen. Das Mercedes-Autohaus Göbel in Frankfurt setzt da lieber auf Individualität. lesen