Porsche: „Vielversprechender Jahresstart“

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Kommt 2013 der kleine Cayenne namens Cajun?

Das Auto ist zwar angekündigt. Aber typischerweise dauert es vier Jahre, bis ein komplett neues Modell auf den Markt kommt. Das Fahrzeug wird kommen und die Händler freuen sich bereits heute darauf. Egal wann: Der Cajun wird ein echter Wachstumstreiber für Porsche und unsere Händler werden. Das bestätigt auch die große Euphorie der Händler, die mit Zuversicht in die Marke investieren.

Stichwort investieren: Mehr Volumen, mehr Modelle – das bedeutet auch mehr Investitionen für den Handel.

Wachstum heißt für jeden Unternehmer immer auch, die Infrastruktur an dieses Wachstum anzupassen. Wir analysieren mit jedem Händler seine derzeitige Situation und entscheiden dann, ob sein Autohaus den Kapazitätssprung verkraften kann.

Können Sie das bitte noch konkretisieren?

Wenn wir die Marktpotenziale wirklich heben wollen, betrifft das sowohl das Servicegeschäft als auch den Neuwagen- und Gebrauchtwagenverkauf. Hier gilt es zu prüfen, ob der Handelsbetrieb investieren muss oder nicht. Nur richtig aufgestellt, kann der Partner das künftige Wachstum voll mitnehmen. Selbstverständlich erarbeiten wir das alles gemeinsam mit dem Händler und erstellen auch Planungsrechnungen inklusive Profitabilitäts- und Rentabilitätsberechnungen.

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Sind für das anvisierte Wachstum weitere Porsche-Zentren geplant?

In ganz wenigen Fällen analysieren wir im Moment Standorte. Dort schauen wir genau, ob wir das Marktpotenzial mit der bestehenden Handelsorganisation stemmen können oder ob wir gegebenenfalls weitere Stützpunkte benötigen. Aber da sprechen wir von maximal zehn Händlern, die in den nächsten fünf Jahren dazukommen könnten. Diese werden wir nur dann installieren, wenn es dort auch möglich ist, Geld zu verdienen.

Hersteller – Handel: Welche gemeinsamen Aufgaben stehen 2011 ganz oben auf der Prioritätenliste?

Mit dem Händlerverband setzen wir uns in diesem Jahr zusammen, um über das Margensystem 2012 zu diskutieren. Wir wollen das System so optimieren, dass möglichst viel Geld in der Kasse der Händler bleibt. Das ist mein Versprechen gegenüber dem Händlerverband und ich bin mir ganz sicher, die Händler werden mich öfter daran erinnern.

Auf Seite 4: „Einige Händler müssen noch investieren.“

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