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Praxis-Tipp: Raildruck mit dem Oszi richtig messen

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Jakob Schreiner

Immer wieder stoßen Werkstätten bei der Fehlersuche mit konventionellen Methoden an Grenzen. Was oftmals weiterhilft, sind Messungen mit einem digitalen Speicheroszilloskop, wie das Beispiel des 2,0-TFSI-Motors aus dem VW-Konzern-Regal zeigt.

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(Bild: ZDK)

Seit der Erneuerung der Steuerkette kämpfte der Besitzer dieses VW-Konzern-Fahrzeugs mit 2,0-TFSI-Motor mit folgendem Fehlerspeichereintrag: „2837 – Kraftstoffsystem (Bank 1) Rail-/Systemdruck zu hoch P0088 00 [237]“. „Um diesem auf die Spur zu kommen, hatte eine Werkstatt schon einige Teile am Hochdrucksystem erneuert, leider ohne Erfolg“, berichtet Motoren- und Diagnoseexperte Burkhard Wild.

Als er das Fahrzeug auf seinen Hof bekam – eigentlich um den Motor aufgrund zu hohen Ölverbrauchs auf eine neue Kolbenringbestückung umzubauen –, nahm er sich quasi beiläufig auch des Raildruckproblems an. „Bei der ersten Probefahrt nahm ich über die Eigendiagnose die Raildruck-Soll- und -Istwerte auf“, erklärt der Fachmann (siehe Bild 1).

Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "bike & busines", "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group