Suchen

Registrierungspflichtiger Artikel

Praxis-Tipp: So klappt die Gewindereparatur

| Autor: Ottmar Holz

Ein ausgerissenes Gewinde ist immer ärgerlich. Denn meist platzt nicht nur der vereinbarte Abholtermin: Eine Reparatur mit Neuteilen ist oft teuer und verärgert den Kunden. Mit einer fachgerechten Reparatur spart die Werkstatt Zeit und der Kunde Geld.

Firmen zum Thema

Die vordere Stufe des Helicoil-Gewindebohrers zentriert das Werkzeug lotrecht.
Die vordere Stufe des Helicoil-Gewindebohrers zentriert das Werkzeug lotrecht.
(Bild: Holz)

Schadhafte Gewinde kann die Werkstatt auf verschiedene Weisen instand setzen. Neben dem meist sehr kostenintensiven Neuteil gibt es die elegante Methode, ein Drahtgewinde als Ersatz einzusetzen. Das hat zwei große Vorteile: Das reparierte Gewinde ist deutlich belastbarer, und die Werkstatt kann die vom Fahrzeughersteller vorgesehene Schraubtechnik wieder anwenden.

Meist ist auch keine Alternative möglich – zum jeweiligen Auto passende Lambdasonden, Glüh- und Zündkerzen gibt es nicht in anderen Gewindeausführungen. Bei sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Bremssattelhaltebolzen oder Radschrauben verbieten sich Experimente von selbst. Auch dem Befestigen von sonstigen Anbauteilen wie Auspuffkrümmern, Lichtmaschinen oder Zahnriemenspannrollen durch Verwendung größerer Schrauben sind im wahrsten Sinne des Wortes enge Grenzen gesetzt. Als Standardbeispiel kann hier die Übermaßölablassschraube dienen – oft scheitert ihr Einsatz an nicht mehr ausreichend großen Sitzflächen für den Dichtring.

Über den Autor

 Ottmar Holz

Ottmar Holz

Redakteur Service und Technik