Praxistest: Sicherheitssysteme der E-Klasse

Elektronik unterstützt den Fahrer beim Bremsvorgang

| Autor: Stephan Richter

Die neue E-Klasse scannt permanent die Umgebung des Fahrzeugs nach Gefahrenquellen ab.
Die neue E-Klasse scannt permanent die Umgebung des Fahrzeugs nach Gefahrenquellen ab. (Foto: Richter)

Mercedes-Benz bringt 2013 seine überarbeitete E-Klasse als Limousine und T-Modell auf den Markt. Insgesamt kommen in der Modellfamilie elf neue Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme zum Einsatz. Der Hersteller nennt diese Ausstattung „Intelligent Drive“. Die Basis bilden Sensoren und Algorithmen, die das Fahrverhalten kontrollieren und die Umgebung abtasten.

Ein wichtiger Bestandteil ist die „Stereo Multi Purpose Camera“. Diese ist hinter der Windschutzscheibe im Bereich des Innenspiegels platziert. Sie weist zwei „Kameraaugen“ auf, die mit einem Öffnungswinkel von 45 Grad im Bereich bis zirka 50 Meter vor dem Fahrzeug räumliches Sehen ermöglichen und eine Gesamtreichweite von 500 Metern haben. Im folgenden Video zeigt sich die Arbeit der Assistenzsysteme beispielhaft am Fall einer drohenden Kollision mit einem Fußgänger.

System erkennt Fußgänger und Gegenverkehr

In diesem (simulierten) Einsatzfall kommt die Pre-Safe-Bremse des Sicherheitssystems „BAS Plus mit Kreuzungs-Assistent“ zum Einsatz. Der elektronische Helfer erkennt auch Querverkehr und Fußgänger, verstärkt die Bremsung des Fahrers und bremst das Fahrzeug bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h autonom ab.

Droht das Fahrzeug in den Gegenverkehr zu geraten, kann das System auch bei unterbrochenen Linien einen unbeabsichtigten Spurwechsel durch einseitige Bremsung verhindern. Zudem zeigt Testfahrer Frank-Werner Mohn, wie die E-Klasse reagiert, wenn der Fahrer in verkehrter Richtung in eine Einbahnstraße oder eine Autobahn einfährt. Der Verkehrszeichen-Assistent erkennt zusätzlich zu Geschwindigkeitsbegrenzungen auch Überholverbote sowie die jeweiligen Aufhebungsschilder und zeigt diese im Display an.

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