Praxistraining für Nachwuchs-Lackierer

Zweite Runde des Standox-Camps

| Autor: Johannes Büttner

Standox engagiert sich in der Ausbildung von Lackierern.
Standox engagiert sich in der Ausbildung von Lackierern. (Foto: Standox)

Mit seiner vor knapp zwei Jahren ins Leben gerufenen Ausbildungsinitiative Standox-Camp will der Wuppertaler Lackhersteller Azubis fit für den Beruf machen. Das Programm begleitet insgesamt 23 Autolackierer-Lehrlinge durch ihre dreijährige Ausbildung. Nun kamen die Nachwuchskräfte zur zweiten Camp-Woche im Standox-Center in Wuppertal zusammen, um ihre fachlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln.

„Mit dem Camp wollen wir den Auszubildenden zusätzlich zur Berufsschule und zur Praxis in den Betrieben unter die Arme greifen“, erklärt Leiter Heiko Köster von Standox Deutschland. Nachdem im letzten Jahr Soft Skills wie Kommunikations- und Teamfähigkeit im Vordergrund standen, ging es diesmal um ein intensives Fachtraining: Die jungen Leute sollten eine Woche lang unter professioneller Anleitung und ohne den Druck des laufenden Betriebes in Ruhe üben, was sie spätestens bei der Abschlussprüfung perfekt können müssen.

Die Trainer Armin Sauer und Mathias Glawe übernahmen die fachliche Betreuung der Junglackierer – und zwar in Theorie und Praxis. „Zum einen geht es uns in dieser Camp-Woche darum, das Fach- und Hintergrundwissen zu festigen“, sagte Mathias Glawe, Schulungsleiter Standox Deutschland. „Zum anderen sollen die Azubis natürlich möglichst viel praktisch arbeiten und selbst ausprobieren. So lernen sie am meisten dazu und gewinnen außerdem mehr Sicherheit und Selbstvertrauen.“ Neben dem richtigen Anmischen der Farbtöne, dem präzisen Nuancieren und der Anwendung der elektronischen Color Tools stand die Behandlung unterschiedlicher Untergründe auf dem Programm.

Positive Resonanz der Teilnehmer

Bei den Teilnehmenden kam die zweite Camp-Woche gut an. „Das Praxistraining war super, ich habe viel gelernt“, sagte Kristin von Scheven, die ihre Ausbildung im Lackierbetrieb Rohoff in Schwelm macht. „Im Betrieb geht es so schnell voran, dass für lange Erklärungen oft gar keine Zeit ist. Hier wird uns alles in Ruhe erklärt und gezeigt, und wir können immer wieder nachfragen.“ Gerade kurz vor der Zwischenprüfung sei das eine große Hilfe.

Die letzte Trainingseinheit der Ausbildungsinitiative findet im dritten Lehrjahr der Azubis statt. Dann geht es um die weitere Vertiefung der Inhalte. Im Zentrum steht die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung.

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