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Premierenspektakel in Paris

| Autor / Redakteur: SP-X/tw / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Die Autobauer gehen an der Seine in die Vollen. Rund 100 Premieren der Mondial de l’Automobile sollen die Autokäufer überzeugen, in die verbrauchsarmen oder elektrifizierten Neuheiten zu investieren.

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Mit knapp 100 Weltpremieren lockt die die Mondial de l’Automobile in Paris 2. bis 17. Oktober in diesem Jahr das Publikum. Vor zwei Jahren zählte die Messe, die alle zwei Jahre im Wechsel mit der IAA stattfindet, nach offiziellen Angaben 1.432.972 Besucher in den Messehallen. Damals ein neuer Höchstwert.

In diesem Jahr erwarten die Besucher zahlreiche Studien, darunter zum Beispiel von BMW die zweitürige Variante des Gran Coupé, die einen Ausblick auf den Nachfolger des 6er gibt. Nissan feiert in Paris mit dem Townpod Premiere, der einen Ausblick auf ein weiteres mögliches Elektroauto geben soll. Der Opel GTC Paris verkörpert die dynamische Seite der Marke: Der Zweiliter-Turbo mit Direkteinspritzung erzeugt 213 kW/290 PS. Lamborghini zeigt einen Sportwagen aus Carbon.

Daneben sind eine Vielzahl an echten Pkw-Neuheiten zu sehen, die in den nächsten Wochen in den Handel kommen. Die wichtigsten Neuheiten in alphabetischer Reihenfolge der Autobauer.

Im Fokus des Standes von Alfa Romeo wird die Giulietta stehen. Der italienische Hersteller hat ihr einen neuen Dieselmotor verpasst. Der 2,0-Liter-Turbodiesel leistet 103 kW/140 PS. Im Mittel soll der Verbrauch bei 4,5 Liter auf 100 Kilometer liegen, was einem CO2-Ausstoß von 119 g/km entspricht. Daneben wird auch der 159 mit einem neuen Selbstzünder an der Seine zu sehen sein. Das Zweiliter-Aggregat leistet 100 kW/136 PS und bringt den 159 in knapp 10 Sekunden auf 100 km/h.

Bei Audi steht in der Seine-Metropole alles im Zeichen des A7. Wenige Tage vor seinem Marktstart präsentiert der deutsche Hersteller seine zur oberen Mittelklasse zählende Fließhecklimousine, die in Deutschland ab 51.650 Euro (Basis-Benziner mit quattro-Antrieb) zu haben ist. Zur Wahl stehen zwei 3,0-Liter-Turbodiesel mit 150 kW/204 PS bzw. 180 kW/245 PS sowie zwei Benziner mit 150 kW/204 PS bzw. 220 kW/300 PS. Je nach Ausführung sind sie mit Front- oder Allradantrieb ausgerüstet. Beim knapp fünf Meter langen A7 setzt Audi auf moderne Infotainment-Systeme einschließlich Internetanbindung sowie auf eine Vielzahl von Assistenzsystemen. Aber auch der 136 kW/185 PS starke 1.4 TFSI, die sportliche Variante des kompakten A1, dürfte die Blicke der Besucher des Audi-Messestandes auf sich ziehen.

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Hohe PS-Zahlen bleiben gefragt

Bentley wird den Nachfolger des nunmehr sieben Jahre alten Continental GT vorstellen. Beim Design wird man allerdings genau hinsehen müssen, um Unterschiede zum Vorgängermodell zu erkennen. Was auch daran liegen mag, dass die edle VW-Tochter die Proportionen des Coupés unangetastet ließ. Für Vortrieb sorgt weiterhin der 6,0-Liter-W12 mit zwei Turboladern und nunmehr 423 kW/575 PS sowie 700 Nm Drehmoment. Der Spurt von 0 auf 100 km/h ist in 4,6 Sekunden erledigt, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 318 km/h und damit beispielsweise oberhalb des Mercedes SLS AMG.

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BMW kommt mit dem neuen X3 nach Paris, der deutlich gewachsen ist. In der neuen Generation hat der BMW X3 um acht Zentimeter auf 4,65 Meter zugelegt. Vor allem soll er deutlich komfortabler geraten sein, als die bislang arg straffe erste Generation des Kompakt-SUV. Zunächst wird er in den Varianten 35i (Benziner) mit 224 kW/306 PS und als 20d (Diesel) mit 135 kW/184 PS angeboten. Außerdem mit dabei hat der Münchner Hersteller die zweitürige Variante der Studie Gran Coupé, die einen Ausblick auf den Nachfolger des 6er gibt.

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